Den Einwohner dort geht es im Vergleich zu den meisten Peruanern sehr sehr gut, sie bezahlen keine Steuern, haben Krankenhaus und Schulen und eine feste Einnahmequelle durch den Tourismus. Die meisten sprechen mehrere Sprachen fliessend! Unser Guide kommt aus einem sehr kleinen, abgelegenen Dorf (3 Stunden Bus und dann nochmal 3 Stunden Pferderitt) und er konnte 8 Sprachen fliessend sprechen, inklusive deutsch!
Auf den schwimmenden Inseln zu laufen fuehlt sich komisch an, man sinkt bei jedem Schritt einige Zentimeter ein, aber man bleibt trocken =). Uns wurde dann erklaert, wie das funktioniert mit den Inseln etc. Wenn die Leute da Fussball spielen wollen, dann schippern sie 2 Inseln zusammen und haben quasi ein Stadion. Wenn sie sich streiten dann trennen sie die Insel in 2 Haelften. Es gibt zig Inseln, die ca so aussehen:
Verdammt jetzt ist der beschissene Internetexplorer abgekackt und ich muss nochmal vieles neuschreiben. Ich denke jeder von euch hat und benutzt Firefox oder? Wenn nicht dann schnell installieren und der Internetexplorer fuer immer vergessen!
Ich probier nochmal alles zu schreiben, diesmal besser (tnx Paula
)..
Die Eingeborenen probieren einem dann alles moegliche anzudrehen, sehr kommerzialisiert alles.
Danach sind wir auf die Isla Taquile gefahren, dort leben die Eingeborenen (Guide:"3000", Wikipedia: "1600") den wahren Kommunismus! Z.B. sind dort ca. 10 Restaurants fuer Touristen und jede Woche wechselt der Besitzer, das ganze Geld ist fuer die Community. Jeden Sonntag gibt es ein Treffen der Familienoberhaeupter in denen dann alle Probleme besprochen und geloest werden. "Wenn man ein Problem mit einem Eingeboren hat dann hat man es direkt mit 3000 Menschen zu tun" (Guide).
Die "Praesidenten" von der Insel wechseln staendig, jeder verheiratete Mann darf einmal. Es ist jedoch keine Macho Kultur (glaube ich), die "Taquileños" stricken sogar:
Die Ehepartnerfindung ist fuer uns westliche (von hier aus oestliche) Gewohnheiten sehr komisch:
Jede Frau und jeder Mann hat 3 (?) Bueschel von Stoff mit verschiedenen Farben. Eine Farbe heisst "ich will dich" bzw. "ja", eine heisst "nein" bzw. "ich bin traurig (ich habe keinen Mann)".
Es gibt 3 (?) Tage im Jahr, an denen eine Art Party stattfindet in der die Frau zum Mann kommt und ihm heimlich den Bueschel "ich will dich" zeigt. Daraufhin zeigt der Mann den Bueschel "ich will dich auch" oder "ich will dich nicht" hahaha alles ganz heimlich.
Wenn der Mann dann "ich will dich nicht" zeigt, traegt die Frau am naechsten Tag ihren "ich bin ungluecklich" Bueschel und jeder kann sehen, dass sie keinen Mann hat. Sie muss dann bis zur naechsten Party warten.
Wenn Mann und Frau sich jedoch einig sind dann wird das irgendwann verkuendet und Frau und Mann muessen erstmal ein oder mehrere Jahre zusammen Leben. Wenn das Zusammenleben klappt wird geheiratet, wobei es keine Trennung mehr gibt, es ist ein wahrer Bund fuers Leben. Der Mann muss dann ein Herrscher der Insel werden, aber nur fuer kurze Zeit.
Wenn es nicht klappt beginnt die Prozedur von vorne.
Es kann sein dass nicht alles richtig ist, weil das schon mehrere Wochen her ist und ich das "from scratch" schreibe, ich habe mir dummerweise keine Notizen gemacht. Die Tour ist auf jedenfall empfehlenswert und interessant.
Auf dieser Tour haben wir bzw. ich dann vier hippige Franzosen kennengelernt. Das Problem war, dass sie genausowenig Englisch konnten wie Damian Spanisch kann und sie konnten ausschliesslich genausogut Spanisch wie Damian ausschliesslich Englisch kann, somit war keine direkte Unterhaltung moeglich. Die Atmosphaere war direkt wunderbar, mit und ohne Sprache.. Sie haben uns dann vorgeschlagen mit ihnen in den Amazonas-Dschungel an die Grenze zu Brasilien zu gehen, dort wollte dann eine von ihnen die Grenze zu Bolivien ueber Fluesse ueberqueren. Ich war natuerlich direkt dabei, das ist weitab von der Gringoroute und ziemlich abenteuerlich =)
Das hiess aber auch: 2 Tage Busfahrt und einen ungewissen Ausgang, im Guidebook wird das nicht empfohlen und "es kann bis zu Wochen dauern, bis man ein Boot findet und solange steckt man dann dort fest". Herrlich! ;-)
Damian war nicht so begeistert. Dazu kommt dass es schon seit Wochen kleinere Spannungen gab, die die minderen und unbedeutenden Sachen des Lebens anbetraf haha. Also es war nicht schlimm, aber es ist klar, dass es nach ueber 2-Monaten-24-Stunden-aufeinander-abgehaenge zwischen Damian und mir Probleme geben muss. Streit war meines Erachtens nach immer gegeben wenn ich mich ueber Sachen aufgeregt habe, die der Damian als nicht aufregenswert empfunden hat. Ich sage weder das Damian noch dass ich recht habe, ganz im Gegenteil muss ich grossen Respekt zollen an Damian und mich, dass wir es so lange miteinander ausgehalten haben. Es gibt Leute mit denen ich es keine 2 Minuten aushalte!
Also war der Zeitpunkt des Abschieds gekommen, noch am gleichen Abend bin ich mit den Franzosen nach Juliaca gefahren, um dort einen Direktbus nach Puerto Maldonado (siehe Map am Anfang) zu nehmen. Gab es natuerlich nicht. Also wieder zurueck nach Cuzco (ich sag doch die Stadt hat etwas Magisches und Anziehendes an sich). Dort sind wir dann um 3 Uhr morgens in klirrender Kaelte angekommen. Budgettravelln heisst dann natuerlich, dass man am Busterminal ausharrt bis die Schalter oeffnen. Nach 3 eisigen Stunden haben wir dann erfahren, dass der Bus um 16 Uhr abfaehrt. Prima wenn man nicht geschlafen hat.
Dann kommt mal wieder einer von den Zufaellen: Wir chillen im Delirium auf dem Plaza de armas auf einer Bank als ich auf einmal "JONAS???" hoere. Vor mir steht eine Israelin und nach 10 Sekunden erkenne ich sie: Ich habe sie Ende Dezember in Nord-Kolumbien auf einem Trek kennengelernt! und jetzt ueber ein halbes Jahr spaeter sehe ich sie zufaellig wieder, weil ich zufaellig in Cuzco Zwischenstation machen muss. Krasser Zufall, aber es gab nicht viel zu reden und deswegen weiss ich nicht was fuer eine Bedeutung dieser Zufall hat.
Also irgendwie habe ich es geschafft, bis 16 Uhr durchzuhalten und die ruckelige 16 Stunden Busfahrt nach Puerto Maldonado durchzuschlafen.
Dort angekommen war es wie erwartet: 30 Grad schon frueh morgens, ein riesiger exotischer Markt, keine Touris weit und breit, Einwohner schauen uns komisch an und es ist kein Problem ein billiges Hotel zu finden (naja ok 4 Dollar/Nacht aber is schon ok, dafuer hatten wir einen Ventilator).
Die Plaene waren:
- Wir besuchen einen Schamanen.
- Eine Dschungeltour mit einem Fischermann der sich einigermassen mit dem Dschungel auskennt. Wir bezahlen Sprit, Essen, Trinken und Zeitaufwand.
Danach trennen sich die 3 Franzosen von Juli und mir, sie gehen zurueck nach Lima um nach hause zu fliegen und wir probieren irgendwie mit Booten ueber die bolivianische Grenze zum naechsten Dorf zu kommen, wo es eine Strasse bzw. wo es PKWs gibt (ja, das ist ein Unterschied hier).
Also sind wir erstmal zum Hafen um uns zu informieren. Der erste Kaptain den wir angesprochen haben schien direkt richtig. Er sei ein Guide und koennte mit uns durch den Dschungel und uns alles moegliche zeigen und uns dann an der bolivianischen Grenze absetzen bzw. sogar mit uns ueber die Grenze zum naechsten Dorf fahren, fuer insgesammt 100 Dollar fuer 3 Tage. Alles kein Problem! Von dort aus sei es dann 17 Stunden bis nach la Paz. Wunderbar!
Aber man ist hier in Suedamerika, was sich so gut anhoert hat dann meistens einen Haken. Am Abend stellte sich dann heraus, dass er leider keine Zeit dafuer hat, es tut ihm sehr leid. Also am naechsten Tag wieder zum Hafen, dort kommt er dann angefahren mit einem etwas nuschelnden Typen, der meint er koennte das mit uns machen. Aber wir muessen mehr bezahlen, ca 150 Dollar. 30 Dollar fuer jeden. Kein Problem fuer 3 Tage Dschungel. Der erste Kaptain stellt sich dann wirklich als sehr nett und hilfsbereit heraus, er faehrt mit uns zur Immigration wo wir unsere Ausreisestempel bekommen, wir kaufen zu essen ein, er findet einen Schamanen in der Naehe, eine Sitzung soll in dieser Nacht stattfinden und dann geht es morgens um 7 Uhr los in den Dschungel, 3 Tage Tour und danach auf nach Bolivien.
Um 6 Uhr abends treffen wir uns dann mit dem Kaptain, der uns fahren will. Zelt kann er klarmachen, aber es gibt ein Problem: Man muss Steuern bezahlen um aus Peru mit dem Boot auszureisen und in Bolivien muss man Steuern bezahlen um mit dem Boot reinzukommen. Dann muss man nochmal diese Steuern bezahlen, um wieder zurueck zu kommen. Juli ist direkt verzweifelt, aber wir beschliessen es trotzdem zu probieren und die Grenzleute (fuer eine "Kommision") irgendwie zu ueberreden uns durchzulassen, ohne das zu bezahlen, es waeren ja nur 3 Stunden bis zum naechsten Dorf mit Strasse.
Nach einer komischen "Schamanensitzung" ging es dann direkt um 7 Uhr morgens los. Typische suedamerikanische Probleme: Wir checken ob unser Fischermann alles dabei hat. Die Zelte hat er nicht. Er weiss nicht wo es Zelte gibt, ganz anders als gestern besprochen. Also muessen wir noch Zelte & Schlafsaecke organisieren.. Um 11 Uhr gehts dann nach einigem Stress los.
Aber dann kamen echt eine wunderbare Fluss/Dschungellandschaft alle 500 Meter haben wir ein Krokodil bzw. Kaiman (?) und einen Haufen Schildkroeten gesehen dazu der dichte Dschungel und kein Mensch weit und breit. 
Irgendwann sind wir dann von dem grossen Fluss in einen kleinen Nebenfluss gefahren, der zum Lago Vicente fuehrt.
Wir mussten dann zu einem Militaer/Polizeicheckpunkt mitten im Dschungel:
Wir wurden absolut freundlich empfangen, die Leute da waren echt ziemlich froh mal wieder Menschen zu sehen, haben uns kalten Refresco spendiert und da unser Fischermann die Angeln verpeilt hat (er war halt echt mh.. ein bisschen dumm?) hab ich gefragt ob sie uns nicht Angeln leihen koennten, wir kommen ja eh bald zurueck (also die anderen). Haben sie direkt sehr gerne gemacht und wir hatten 4 Angelschnuere =) Nach kurzem Gerede ueber das was sie so machen (nichts) ging es dann weiter, wir wollten an einem Strand uebernachten. Aber da wir so spaet losgefahren sind wurde es dann schon dunkel (in Lateinamerika wird es IMMER schon um ca. 18 Uhr dunkel).
Also is natuerlich die Kacke am dampfen weil man nachts im Dunkeln auf dem Fluss nicht fahren kann, dazu kam noch dass der Mond immer etwas spaeter aufgeht. 7 Leute koennen in diesem kleinen Boot auch nicht wirklich schlafen, abgesehen davon dass man alle 5-10 Minuten einen Stich bekommt und den Rest der Zeit damit beschaeftigt ist, Moquitos zu vertreiben. Aber wir hatten mal wieder Glueck und 10 Minuten weiter Flussabwaerts war ein Boot festgemacht und es gab einen kleinen Pfad in den Dschungel. Nach kurzem Taschenlampe-auf-das-Boot-gerichte kam direkt ein ueber-freundlicher Peruaner ans Ufer und meinte wir koennten bei ihm uebernachten, er haette noch ein weiteres Haus. Nach 5 Minuten fahren mit Taschenlampenunterstuetzung waren wir dann an einem weiteren Steg an dessen Ufer erstmal zwei Krokodile/Kaimane gefluechtet sind. Wir haben dann erstmal die Boeschung abgesucht aber es waren keine anderen zu finden. Ich muss dazu sagen, dass es nicht sehr gefaehrlich ist weil echt alle Krokodile/Kaimane fluechten, glaub ich.
Also haben wir alles aus dem Boot ausgeladen und haben eine relativ gut in Schuss gehaltene Holzhuette vorgefunden (alles war ein bisschen vermodert, aber intakt). Wir hatten sogar eine Feuerstelle zum kochen! Automatisch ging es dann, so wie es die Traditionen vorsehen: Die Jungens gehen Holz im Dschungel suchen, die Maedels bereiten das Essen vor. Das war dann schon ziemlich unheimlich, der Mann, dem die Huette gehoerte, meinte wir muessten ziemlich auf Schlangen aufpassen. Didier und ich haben dann lange Stoecke genommen und vor jedem Schritt auf den vollstaendig ueberwachsenen Boden geklopft waehrend der Fischer und der Mann Wasser geholt haben. Nach kurzer Suche haben wir einen toten, trockenen (Trockenzeit) Baum gefunden und ihn mit der Axt gefaellt. Wunderbar! Der Baum war super leicht, irgendwie total zerfressen aber er hat wunderbar gebrannt.
Ich habe mich dann ein bisschen gewundert woher das Wasser kommt (2 Eimer voll mit einem etwas duesterem Wasser) aber die beiden haben uns versichert, dass das absolut trinkbares Wasser ist, also haben wir auch damit gekocht. Das Essen war wunderbar, das Zelteaufbauen nicht (die Huette war zu klein fuer alle). Es ist immer so komisch wenn man keine Elektrizitaet ausser der Taschenlampe hat, der Koerper denkt, dass es super spaet ist. Der Sternenhimmel war voller Sternen und der Sound des Dschungels war genauso wie man es in Dokumentationen hoert bzw. wie man sich das vorstellt: Ein Zirpen, ein Bruellen, ein Rascheln, ein Vogelsound, Wasser und ich weiss nicht was. Aber ich war zu muede um lange zuzuhoeren/zuzuschaun und bin so gegen 12 eingeschlafen.
Am naechsten morgen so gegen halb 6 bin ich augewacht von diesen Geraeschen, nur dass sie diesmal wesentlich lauter, intensiver waren. So unglaublich viele Voegel mit exotischem Gezwitscher! Wir haben den Sound aufgenommen, haben aber die Franzosen, ich hoffe die schicken mir den!
Wir haben uns dann entschieden, in dieser wirklich idealen Huette weiter zu bleiben und den Strand zu "skippen". Die ganze Zeit haben alle Spanisch gesprochen, echt super nett. Ich weiss wie schwer das ist, sich nicht mit der eigenen Sprache zu unterhalten auf Ruecksicht auf nur einen (mich
). Aber war ja auch eine Uebung fuer alle =)
Wir sind dann zu einem Dorf gefahren. Absolut abgelegen im Dschungel aber absolut christianisiert und es gab sogar ein kleines Geschaeft in dem ich die wunderbarste Nuss in meinem Leben gegessen habe. Diese Nuesse heissen "Castañas" und sind ein bisschen milchig und schmecken einfach so herrlich! ich hab mir erstmal ein Kilo davon gekauft, sie sind ueberall sehr teuer, selbst hier, wo sie die Castañas ernten kostet das Kilo 2 Euro! Aber dieser Luxus musste sein.
Naja wir haben dann Angelhaken gekauft weil die Piranhas die Schnuere so schnell durchbeissen. Danach ging es dann zu einem "besonders idealen" Ort zum fischen (O-Ton Fischer) wo wir dann erstmal eine halbe Stunde nichts gefangen haben wobei auf dem ganzen Fluss Fische in die Luft gesprungen sind. Nur die Piranhas waren da. 
Und es ist wirklich so wie im Film: Wenn man den Koeder ins Wasser schmeisst spuert man nach 2-10 Sekunden ein Zucken und sieht viele viele kleine Fische, die den Koeder innerhalb von Sekunden auffressen. Wir hatten aber leider grosse Angelhaken und Piranhas sind nicht so gross, deswegen haben wir nichts gefangen. Ich hatte aber einen kleinen Angelhaken gekauft und mit dem hat nach 10 Sekunden in den Fluss halten ein relativ grosser Piranha angebissen.
Vor 2 Jahren sind der Damian und ich oefters mal nachts angeln gewesen und mir war es damals sogar zuviel, den sich bewegenden Wurm auf den Angelhaken aufzuspiessen. Dieses mal habe ich den Fisch ohne zu zoegern mit der Machete gekoepft. Die Zeiten aendern sich =)
Nach 4 weiteren Piranhas waren dann saemtliche kleine Haken abgebissen
und wir mussten das Angeln nicht sehr erfolgreich beenden. Echt schade..
Dann ging es ans ausweiden und kochen, Piranha mit Reis schmeckt eigentlich ganz gut. Am Nachmittag sind wir dann nochmal raus, vielleicht sieht man ja mal Affen oder so. Und abends sollen unglaublich viele Voegel an einer Insel sein. Wir alle waren aber ziemlich erschoepft und sind mitten auf dem Fluss eingeschlafen. Inklusive der Fischermann! Wir sind dann nach einer Stunde aufgewacht, das Boot im Schilf und sind muehsam wieder auf den Fluss gekommen. Der Fischermann war echt ne Niete hehe
Am Abend waren wir dann bei dieser Insel und es waren echt unglaublich viele, grosse Voegel dort, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe. Didier hat alles auf Video.
Jo und dann is noch so allerhand kleines passiert, ich will mich und euch nicht damit langweilen, falls ich das nicht schon gemacht habe =)
Also dann ist der Tag des Abschieds gekommen, Juli und ich wollten mit den beiden Peruanern ueber die Grenze, nur eine Stunde weit nach Bolivien rein weil dort das naechste Dorf mit Strassenanschluss lag. Und dafuer wollten wir natuerlich nicht hunderte Euros bezahlen, also war der Plan, den Grenzsoldaten ein bisschen Geld zu geben oder so, damit sie mal fuer 2 Stunden beide Augen zudruecken :P
An der Grenze angekommen wurden wir erstmal sehr nett empfangen, die Soldaten spendeten kalte Sprite und fragten, ob wir nicht was von ihren Vorraeten kochen wollen/koennen!
Das war natuerlich sehr nett und so, aber die Peruaner wollten vor Sonnenuntergang wieder im Hafen sein und wir wollten auch weiter. Die Soldaten sagten uns, dass es evtl. noch auf der peruanischen Seite moeglich ist, aber die Bolivianer wollten auf jedenfall Geld sehen, die "normale" Steuer (50 Dollar oder so). "Andere Boote, die die Grenze passieren, kommen leider nur alle 2-3 Tage. Aber wenn ihr wollt koennt ihr gerne hier bei uns solange warten". Was macht man da? Die Reise ueber den Landweg nach La Paz wuerde auch so 3-4 Tage dauern. (Ueber Puerto Maldonado, Cuzco, Puno und Copacabana). Waehrend wir noch ueberlegten klopfte es an der Tuer und zwei nette Peruaner wollten die Grenze ueberqueren um ein bolivianisch/amerikanisches Forscherteam abzuholen!! Mal wieder unglaubliches Glueck..
Die beiden nahmen uns dann sogar umsonst mit (das WWF hat quasi fuer uns bezahlt
) und an der bolivianischen Seite wurde es dann wirklich anders: Es war heisser und es gab mehr Moquitos. Vielleicht nur Zufall aber defintiv spuerbar. Wir haben uns dann mit beiden unterhalten, echt super intressant was sie machen: Tiere beobachten, in den Dschungel gehen, Kameras installieren, unbekannte Arten entdecken, Tiere schuetzen etc.etc. Wenn ich Informatik nicht so moegen wuerde, waere das auf jedenfall die Alternative.
Nach einer Stunde oder so kamen wir dann an einen Strand mit Steg. Angekommen in Chivé.
Es gab sogar mehr Haeuser als ich gedacht habe. Es gab keinen "Plaza de Armas": Im Mittelpunkt des Dorfes war ein, fast europaeischen Standarts entsprechender, Fussballplatz!
Ein Zimmer war schnell gefunden und auf die Nachfrage: "Fahren von hieraus Busse nach Cobija?" wurde stolz geantwortet: "Ja! jeden Tag um 8 Uhr morgens!".
Ach so und wenn wir wirklich nach Cobija wollten dann muessen wir gaaanz puenktlich sein, weil sonst ist der Bus weg!
Wunderbar! Und nur 4 Stunden, es lief alles reibungsloser als gedacht. Da wir aber immer noch keine Information hatten, wie lange es von Cobija bis nach La Paz (Hauptstadt Boliviens) ist, fragten wir alle moeglichen Leute im Dorf. Es gab Auskuenfte von 3 Tagen bis "Bis nach La Paz? aaaalso, das ist ein weiter Weg! Es dauert mit dem Bus 4 Tage und 4 Naechte! Also insgesamt 8 Tage!" (Zimmervermieterin)
Nach dieser Auskunft sah ich keinen Sinn mehr, weiterzufragen.
Der Dorfsheriff persoenlich kam dann zu uns und brachte uns in sein Holzhuetten-Buero, wo wir uns registrieren mussten. Es gab aber keinen Einreisestempel, den wuerden wir in Cobija in der Immigration ohne Probleme bekommen. Ausschnitt aus dem Gespraech:
Ich: "Wieviele Einwohner hat Chivé?"
Sherif: "Viele.. so ungefaehr 30 Familien!"
...
Ich: "Kommen viele Touristen hierhin?"
Sherif: "Oja, viele! vor 2 Wochen erst waren Amerikaner hier!"
Also man merkt, hier wird mit anderen Einheiten gemessen.
Wir haben dann noch lecker gegessen (40 Eurocent fuer ein Glas Saft, Reis, Huehnchenschenkel und Platano!).
Als es dunkel wurde merkten wir, dass es keine Elektrizitaet gab, nur das "Restaurant" hatte einen Generator und Fernseher. Das ganze Dorf kam um Fernsehn zu schaun, es liefen schreckliche Telenovelas, in Deutschland kann man sich davon keine Vorstellung machen, was wirklich kitschig und falsch und schlecht ist ;-). Naja war auf jedenfall ganz lustig, das ganze Dorf fiebert mit ob Juan die boese,reiche Virginia zum Ball einlaed oder ob er die arme aber gute Esmeralda letztendlich doch vorzieht und dann heiratet!
Als wir etwas gehirngewaschen unter dem Dach (das Restaurant hatte keine Waende) hervorgetreten sind musste ich erstmal stehenbleiben.. Ich habe noch nie einen solchen Sternenhimmel gesehn so unendlich riesig mit so unendlich vielen Sternen, unglaublich! Dazu der Dschungelsound. Super!
Ich hatte zum Glueck eine Taschenlampe dabei und so fanden wir dann zwischen den ganzen wilden Hunden sicher in unsere Herberge zurueck. Ich habe gedacht, dass es eine Dusche geben wuerde (hatten wir ja seit 4 Tagen nicht). Falschgedacht. Es gab nur einen Brunnen weiter unten. Dort sind wir hingegangen und haben uns notduerftig gewachen. Nach dem Aufstieg waren wir aber so verschwitzt wie vorher =)
Nach fast wunderbarem Schlaf (ich wurde aufgeweckt dadurch, dass jemand durch die Ritzen des Zimmers geschaut hat, und ich hatte das nachts immerwiederkehrende Gefuehl bzw. den Traum, auf dem Wasser zu sein, das Bett ist das Boot) haben wir dann natuerlich auch verschlafen und sind um halb 9 aufgewacht. Schnell alles zusammengepackt und zur "Strasse" gerannt. Der Bus stand immernoch da, wir sind in Suedamerika. Nach einer halben Stunde gings dann los, nach 4 Stunden Dschungelfahrt mit diesen Flussueberquerungen:
Unten gehts weiter mit dem Eintrag:
Lago Titikaka Nebenamazonasfahrt in Peru/Brasilien/Bolivien remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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-- und hier endetdas was ich in SA geschrieben habe. Schade dass ich besitmmt vieles vergessen habe! An den Rest erinnere ich mich heute so:
Es war so extrem rucklig, man kann sich das gar nicht vorstellen! Ich war echt froh, als wir manchmal 5 Minuten relativ ruhig gefahren sind. dann bin ich immer direkt eingeschlafen und den Rest der Fahrt haben wir in einem Daemmerzustand verbracht. Manchmal wenn es zu daemmrig war und man nicht aufgepasst hat ist man mit dem Kopf gegen die Decke geknallt. So tief waren die Schlagloecher ;P.
Als wir dann nach ca 30 Stunden in die Anden gekommen sind kam eine grosse Todesangst dazu. Jeder der schonmal die 'Strasse des Todes' (so heisst sie wirklich) gefahren ist wird nachvollziehen was ich meine. Nach 46 Stunden 'Busfahrt' sind wir dann morgens ziemlich erschoepft in La Paz angekommen, es hat geschneit und war unter null Grad. Von 30 Grad Dschungeltemperatur auf 200-300 Metern Hoehe auf 3600 Meter Hoehe und Minusgrade ist nicht gerade so angenehm. Auf jedenfall haben wir ein billiges und nettes Hostel gefunden (El Carretero glaub ich) und haben erstmal geschlafen.
Wir haben dann glaube ich ein bisschen die Stadt erkundet, eine Grossstadt die unglaublich hoch in einem Kessel im Altiplano liegt:
Ich glaub so zwischen 3500 und 4000 Metern. Das Altiplano ist eine Hochebene in den Anden, ich stelle es mir schrecklich vor, dort zu wohnen:
Tags darauf sind wir nochmal zum Lago Titikaka, diesmal von der bolivianischen Seite. War wieder sehr schoen. Ein magischer Ort! Wir waren da auf der Isla del Sol von der die Indianer dort glauben dass sie die Geburtsstaette der Sonne ist. Leider hatten wir schlechtes Wetter!
Am naechsten Tag gings dann zurueck nach La Paz, dort habe ich mich von der Franzoesin verabschieded, das war sehr traurig weil wir so viel zusammen erlebt hatten. Aber sie hat mich dann nochmal in Koeln besucht =)
Wieder mit mir alleine hab ich La Paz richtig erkundet. Schrecklich viel Armut und Gegensaetze. Dreckig und Schoen zugleich. Und anstrenged. Auf dem Altiplano gibts jede Woche einen Markt (El Alto), den man sich nicht entgehen lassen sollte! Da werden von absolutem Schrott, verstaubte 286 mainboards, die ganz offensichtlich nicht mehr funktionieren, ueber abgefahren Autoreifen und Auspueffe bis hin zu Waffen und Kleidung alles verkauft, was man sich vorstellen und nicht vorstellen kann.
Dann gibt es ca ne halbe Stunde vom Stadtkern entfernt das "valle de la luna". Das ist eine ganz merkwuerdige Mondlandschaft:
War ganz schoen da und die Fuehrerin war sehr nett.
Zufaellig war der Damian auch in der Stadt!
Bevor ich das wusste habe ich erstmal eine Fahrradtour auf der "gefaehrlichsten Strasse der Welt" gemacht. Diese geht von der asphaltierten Calle de la Muerte auf 4700 Metern Hoehe bis auf 1750Metern Hoehe. Und das die ganze Zeit bergab! Nach ca 5 Kilometern geht es dann ab von der mo(r)derneren Strasse auf die alte Todesstrasse ;-) 
Man sieht ziemlich viele Busse und Autos in den Abgruenden neben der Strasse. Fuer diese kam jede Hilfe zu spaet.
Es war so wunderschoen da. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass man die ganze Vielfalt der Landschaft sieht. Man faehrt von vereisten Bergspitzen bis in den Dschungel. Und sehr gefaehrlich ist es eigentlich nur wenn man sehr schnell faehrt. Sonst ist es nicht so gefaehrlich eigentlich.
Schade dass ich nur wenige Fotos habe, irgendwie haben die Leude mir die CD falsch gebrannt und es sind nur 20 Fotos oder so richtig gebrannt worden
(
Der absolute Horror war aber der Weg zurueck: Man wird dann unten von einem Bus abgeholt und muss die moderne Todesstrasse damit nochmal hochfahren um wieder nach La Paz zu kommen. Es war inzwischen dunkel und der alte Fahrer war muede und absolut lebensmuede. Es gab wirklich Sicht von ca 5 Metern und wir sind mit ca 100km/h da hochgeduest.. Ich 2 Stunden lang gedacht dass wir gleich abstuerzen. Dass nichts passiert ist ist echt ein Wunder.. Das war mit dem Unternehmen 'el solario'. Ich fande die Guides sehr nett und alles.. Aber diese Fahrt zurueck werde ich mein Leben nicht vergessen. Es war echt schrecklich!
Ich traf mich dann mit Damian. Der hatte zwischenzeitlich einen Horror Krankheitsanfall ueberstanden und eine Tour durch die Uyuni Wueste gemacht. Ausserdem trafen wir einen Schweizer, den wir in Bogota kennengelernt haben.
Wir haben dann noch allerhand nicht erwaehnenswerte Sachen gemacht den Rest hab ich vergessen ![]()
Ich hab mich dann nach ner Woche von beiden getrennt und bin zur Wueste Uyuni gefahren. Auf der horror kalten Busfahrt (u.a. dicker Eisbelag auf den Innenseiten der Scheiben) habe ich dann wieder Franzosen kennengelernt mit denen ich dann morgens eine Tour durch die Wueste organisiert habe.
Die Wueste heisst Atacama afaik
und sie ist die trockenste der Welt. Sie liegt im Laenderdreieck Bolivien/Peru/Chile. Ich wollte sie durchqueren um nach Chile zu kommen und von San Pedro de Atacama nach Santiago de Chile zu kommen um dort meinen Flug zu nehmen. Der Ort von dem man auf bolivianischer Seite aufbricht heisst glaube ich Oruro oder so. Ein sehr komischer Ort, so wie in Western Filmen. Alle leben vom Tourismus und den Touristen gehts meistens nicht so gut wegen der Hoehe und dem Wetter (tagsueber gefuehlte 20 grad in der sonne und nachts gefuehlte -20).
Und in diesem komischen Dorf ist der Damian so krank gewesen. Der Arme!
Naja wir sind dann morgens los und aus dieser Zweck-Reise wurde echt ein super schoener Trip! Mit dem Jeep gings zuerst an einem Lokomotivenfriedhof vorbei, an dem viele Museen ihr Freude haetten:
Dann kamen wir auf einmal zu einer riesigen Salzwueste, 5 Meter drick liegt hier Salz. Und weit und breit kein einziges Lebenwesen..

In der Mitte des ehemaligen Salzsees ist dann eine unwirkliche Kaktusinsel, echt beeindruckend und mysterioes fand ich das =)
Man kann einige Scherze in dieser Wueste machen, so wie diesen hier:
Wir haben noch viel mehr solche Fotos gemacht aber die hab ich irgendwie nicht zugeschickt bekommen. Aergerlich!
Wir haben dann in einem Hotel geschlafen, das komplett aus Salzbloecken errichtet worden war. Das war nachts gar nicht mal soo kalt! =) Ich hatte glaube ich 3 Decken und einen Schlafsack ![]()

Am naechsten Tag sind wir dann zu irgendwelchen Seen mit Flamingos gekommen, irgendwie war das alles so unwirklich:

nach einer weiteren Nacht kamen wir dann zu Gaisieren aus denen Gase in die Luft schossen, und dieses ewige Pfeifen werde ich wohl auch nicht vergessen.. So eine unwirkliche Landschaft!
Danach kamen wir zu Termalquellen. Ich bin natuerlich sofort baden gegangen, es war so kalt dass meine Haare gefroren sind waehrend ich gebaded habe
Meine Badehose ist auf dem Weg von der Quelle zum Auto hartgefroren haha..
Naja war auf jedenfall sehr schoen das Ganze. Bin dann ohne Probleme ueber die Grenze gekommen und als ich in Chile war konnte ich die Leute auf einmal nicht mehr verstehen. Die sprechen echt anderes Spanisch als der Rest.. Die Kommunikation ging aber dann doch irgendwie =)
Ich habe dann noch ne Fahrradtour in San Pedro gemacht, war relativ schoen alles, aber ich hatte echt keine Lust mehr auf duenne Luft und Wueste und lebensfeindliche Umgebung:
obwohl San Pedro eine Oase ist. Bin dann schnell die 1000 Kilometer auf einer guten Strasse in einem klimatisierten, normalen Bus nach Santiago de Chile gefahren. Habe die ganze Zeit durchgeschlafen.
Von dort aus bin ich nach Madrid und dann nach Koeln geflogen. Dort wurde ich dann sehr sehr cool und nett empfangen, ich habe es dann echt genossen wieder zu hause zu sein!
Aber ich bin quasi direkt im Anschluss nach Berlin gezogen und hier wohne ich bis jetzt ![]()
Also das war mein letzter Eintrag meiner Mittel und Suedamerikareise.. Ich werde evtl. noch ein paar fFotos hier einfuegen und die Gallery auf einen anderen Server machen.
Ich will auf jedenfall zurueck, am liebsten nach Kolumbien. Ich kann jedem empfehlen, etwas in der Art zu machen =)
Meinen naechsten Trip nach Asien plane ich gerade, ich werde dann nochmal einen Blog machen, weil ich gesehen habe dass es sich viele durchlesen oder anschauen. Den Link werde ich dann hier veroeffentlichen.
Ich danke euch vielmals fuer euer Interesse! =)
Liebe Gruesse an alle aus Berlin,
Euer Jonas
PS: das ist die Reise die ich empfehlen kann
:
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Also: ich war noch ein paar Tage krank, doch wegen dem Wundermittel Antibiotika hab ich meinen Durchfall ueberstanden. "Hospedaje Inca" war das Hotel in dem wir fuer meine Krankzeit waren, und das kann ich nur empfehlen: Man kann ueber die Stadt sehen, es gibt Fruehstueck und die Rezeptionsmenschen sind sehr nett. Einzig der Preis is ziemlich hoch, 5 Euro pro Person!
Cusco hat irgendwas Magisches an sich, wir konnten die Stadt irgendwie nicht so einfach verlassen, wer da war kann das vielleicht nachvollziehen...
Wir haben uns einige Routen zum Machu Picchu angeschaut und aus notorischem Geldmangel die guenstigste und unbekannteste genommen. Cuzco - Santa Maria - Santa Teresa - Hidroelectra mit Bus/Pickup und dann ueber die Schienen 2-3 Stunden laufen.. Kann man locker in unter 24 Stunden machen.
Wir haben uns ein bisschen Proviant gekauft und sind mit 2 Peruanern, die in Schweden wohnen, los.
Nach einer wirklich beaengstigenden Strasse, die sich noch im Bau befindet, sind wir um 4 Uhr Morgens in Santa Maria angekommen, wo wir nach einer Stunde einen Minivan nach Santa Teresa anhalten konnten. Dort sind wir auf dem Dach mitgefahren.. Und das war noch schlimmer als die Fahrt davor: Man sieht vom Dach aus nur den Abgrund und ca. einen Kilometer tiefer einen Fluss..
Den ganzen Weg ueber sind waghalsige Kinder auf den Wagen gesprungen, sie mussten zur Schule und wollten ihren morgendlichen 2-3 Stunden Schulweg(!!!) ein bisschen abkuerzen.....
Naja nach ca einer Stunde oder so sind wir dann im Morgengrauen heil in Santa Teresa angekommen. Dort gibt ungefaehr eine Stunde Fussmarsch entfernt herrliche Thermalquellen, die man wirklich besuchen sollte. Man hat einen wunderbaren Blick und das Wasser ist genau richtig warm..
In Santa Teresa haben wir dann eine Art Taxi genommen, um nach Hidroelectra zu kommen. Dort fangen die Bahnschienen an, die ueber Aguas Caliente bis nach Cuzco fuehren.
Bis nach Aguascaliente sind wir dann ca. 3 Stunden einen relativ schoenen Weg auf den Schienen gelaufen:
In Aguas Caliente sind wir von einem Hosteltypen empfangen worden, der 10 Soles pro Person pro nacht wollte. Also fuer die, die das auch so billig wie wir machen wollen, hier nochmal die Route:
-In Cuzco, Busterminal nach Quillabamba einen Bus nach Santa Maria nehmen, die fahren 8 Uhr abends ab: 15 Soles (4 Euro)
-In Santa Maria auf einen Collectivo nach Santa Teresa warten: 5-8 Soles (2 Euro)
-In Santa Teresa fruehstuecken (4 Soles, 1 Euro), zu den Termalquellen (5 Soles, 1,3 Euro) Mittagessen (4 Soles, 1 Euro) und dann ein Collectivo oder ein Taxi nach Hidroelectra nehmen. (3-5 Soles, 1 Euro)
-In Hidroelectra werden eure Namen aufgeschrieben, nehmt besser eine Kopie vom Ausweis oder den Ausweis selbst mit. Von dort gehts dann locker durch den Highlandjungle ca 2-3 Stunden immer den Bahnscheinen endlang, bis Aguas Caliente.
Die Bahnfahrt hin und zurueck kostet ca 70-80 Dollar, diese alternative Route (ca 15-20 Stunden) kostet mit Essen ca 20-30 Euro hin & zurueck. In Aguas Caliente kann man auch fuer 2.5 Euro uebernachten!
Nur ein bisschen Spanisch sollte man koennen, dann ist alles direkt billiger =)
Ach ja der Rueckweg is ein bisschen teurer, nicht viel.
Also, in Aguas Calientes angekommen haben wir erstmal Karten fuer Machu Picchu geholt (30 Euro!!!) und sind direkt schlafen gegangen, nach einem schrecklichen Essen fuer 1.5 Euro =)
Um 5 Uhr morgens gings dann hoch zum Machu Picchu, ein ca 1-1.5 Stunden Aufstieg. Oben gab es dann eine kleine Schlange, um halb 7 Uhr morgens! naja wir waren dann ca eine Stunde vor Sonnenaufgang da und zufaelligerweise hat genau an diesem Tag, 21. Juni (Wintersonnenwende) das neue Inca-Jahr angefangen.
Hier erstmal das typische Machu Picchu Ankunfts Photo:
Durch ´Neujahr´ waren noch mehr Menschen da als sonst (mehr ´Locals´), die alle darauf gewartet haben, dass die Sonne aufgeht, damit die Sonne ein Jaguarauge beleuchtet und in eiinem bestimmten Winkel durch 3 Fenster faellt usw.
Kurz vor Sonnenaufgang gab es dann eine Energie/Sonnenzeremonie, eigentlich ganz belustigend.
Hier is dann noch das Auge des Jaguars, wunderschoen zu sehen!
Wir sind dann einige Zeit in den Ruinen rumgegangen und wollte dann den Waynapicchu besteigen, das ist der Berg, den man immer im Hintergrund vom Machu Picchu sieht, sehr sehr steiler und anstrengender Aufstieg! Aber nach einer Stunde wurden wir dann mit einem dem besten Ausblicke ueberhaupt belohnt!
Es ist unglaublich, wie man ueberhaupt auf die Idee kommen kann, den Waynapicchu zu besteigen geschweige denn irgendetwas dort oben zu bauen! Wieviele Menschen muessen dabei gestorben sein..
Hier nochmal ein Ausblicksfoto von oben auf den Machu Picchu:
Ich muss gestehen, ich hatte ein bisschen Hoehenangst! Vor allem weil eben ueberhaupt nichts gesichert ist! Damian hatte das ueberhaupt nicht und ist flink und munter ueberall herumgeturnt..
Wir sind dann ein bisschen von dem Gipfel weg zu so Terassen. Ich hatte auf der letzten Terasse echt Angst, in den ca 500 Meter tiefen Abgrund zu fallen.
Und dann waere es fast passiert: Damian ist nach mir runtergekommen und eine Stufe hat sich geloest. Damian ist zum Glueck auf beiden Beinen aufgekommen, ca 20 cm vor dem Abgrund und konnte sich halten. Der 21. Juni 2007 ist fast Damians Todes Datum. Ich hatte auf jedenfall einen guten Schock.
Man muss halt echt vorsichtig da sein, da ist nix mit alles geschuetzt und Idiotensicher, man kann leicht abstuerzen wenn man sich ein bisschen ausserhalb des Touristenpfades befindet.
Das ist die Stufe die sich geloest hat:
Wir haben usn dann erstmal ein bisschen ausgeruht und den Ausblick genossen und sind zurueck zum Machu Picchu und zurueck nach Aguas Caliente, hat sich auf jedenfall gelohnt, es ist viel Geld aber es ist wunderbar und mystisch und beeindruckend!
Schaut euch die Fotos an, dazu gibt es nicht viel zu sagen. (Ich lade sie auf die Gallery hoch, sobald ich kann)
Auf dem Rueckweg war dann das Busticket von Santa Maria nach Cuzco viel teurer, weil dort am 24. Juni eine Inca Party war. Wir wollten natuerlich diesen Preis nicht bezahlen (10 Euro) und haben auf einen LKW gewartet, der uns evtl mitnehmen kann, hinten drauf.
Uns war nicht klar was das fuer ein Weg werden wuerde.
Um 20:00 sind wir dann in einen LKW fuer 2.5 Euro pro Person gekommen, mit ganz vielen Eingeborenen, meistens aelteren Peruanerinnen.. Nach einer Stunde Dschungelfahrt sind wir dann zu einem Polizeicheckpoint gekommen, und anders als die meisten Busse werden LKWs natuerlich fast immer kontrolliert.
Wir wurden agnz in Ruhe gelassen, Gringos haben ja auch meistens nix dabei, oder?
Naja auf jedenfall wollten sie dann die immens grossen Taschen einer alten Frau durchsuchen, die sich aber mit den Faeusten zur Wehr gesetzt hat. Irgendwann hat ihr dann ein Militaerpolizist eine Tasche entrissen und darin waren weiss ich nicht wieviele Koka Blaetter, auf jedenfall eine ziemlich grosse Menge. Kokablaetter sind zwar in Peru legal (Koka Tee mit Zitrone schmeckt mir super!), aber ich denke eine solche Menge auf einmal nicht.. Die Polizisten haben die Tasche dann einfach mitgenommen, die Frau konnte ohne Probleme weiterfahren.
Naja dann ging es wieder diese steile, sich "in Konstruktion"-befindliche Strasse "peligroso" hoch, diesmal etwas langsamer und naeher am Geschehen, weil es gab keine Fenster.
Irgendwann wurde es dann scheisse scheisse kalt, und wir hatten nur Pullover dabei. Auf einem ca 4000 Meter Pass haben wir dann sogar noch eine Pause gemacht, es war zu kalt zum schlafen und wir waren zu muede fuer die Kaelte. Es war schrecklich. Dafuer haben wir aber 7.5 Euro gespart :P
Nach dieser Horror Fahrt sind wir dann irgendwann um 5 Uhr wieder in Cuzco angekommen, wo wir durchgefroren erstmal in eine Disco gegangen sind, um einen Wisky zu trinken, der aber nicht wirklich geholfen hat.
Also man kann sehr billig zum Machu Picchu kommen und zurueck. Es ist definitiv ziemlich viel anstrengender, aber wir haben so 80 Dollar ingesamt (mit essen und 2 naechten schlafen) ausgegeben, und normalerweise ist das alles wesentlich teurer (und gemuetlicher).
Ach ja, die Route ist in den naechsten tagen/wochen nicht passierbar, weil genau in der Nacht, als wir zurueckgefahren sind, ist die Strasse an einer Stelle entweder eingestuerzt oder es gab eine Steinlawine, wir hatten Glueck!!
Das ist jetzt nur Machu Picchu, und das war schon vor 2 Wochen. Hier in La Paz habe ich wieder Internet und kann Bilder hochladen (die sind wirklich sehenswert!) und von meiner Reise bis hierhin + den Lago Titikaka erzaehlen. Dafuer brauche ich aber ein bisschen Zeit, ein Blogeintrag nimmt immer ein paar Stunden in Anspruch, auch wenn das nicht so Aussieht ![]()
Ach so ganz wichtig natuerlich: Ich komme doch ein wenig frueher zrueck, als ich eigentlich geplant habe: ich habe einen Flug von Santiago de Chile nach Madrid gebucht! am 31.7.07 lande ich in Madrid!
Von dort weiss ich noch nicht weiter, die Fluege kosten so 100 Euro und soviel will ich nicht ausgeben, weiss jemand einen billigen Weg um in die Naehe Koeln zu kommen? Das waer super =)
Ich schreib mehr sobald ich kann, habe eine ziemlich abenteuerliche Dschungel Tour hinter mir =)
Ich gruesse Deutschland, bald bin ich wieder da!
Euer Jonas
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Huhu!
Peru ist ein schoenes Land! Es gibt hier echt alles: Meer, Wueste, Regenwald und Berge.. Also wir sind erstmal was in Lima geblieben. Lima hat mir ganz gut gefallen. Wir haben in einem Super-Luxus Hotel fuer 4 Dollar am Tag im Zentrum gewohnt, was gar nicht so gefaehrlich ist, wie alle Welt behauptet. In Lima gibt es so viele schoene Plaetze, und wenn man 2 Strassen weitergeht, kommt man direkt in eine abgefuckte Gegend, geht man 2 Strassen weiter, ist man wieder in einer schoenen.. Sehr gegensaetzlich auf jedenfall.
Wir haben dann eine katholische Kirche mit so Katakomben besucht.. Einen eigenartigen Geschmack hatten die Leute da: in den 40er Jahren haben sie dort die 25000 unter der Kirche begrabenen Menschen ausgegraben und ihre Knochen sortiert. Und um Besucher und Touristen zu beeindrucken haben sie dann die Knochen sortiert und in z.T. Mustern zusammengelegt! Da Fotos absolut und strengstens verboten waren, konnten wir leider nur dieses Foto in schlechter Qualitaet schiessen:
Uns is dann auch aufgefallen, wie langweilig und schlecht die christliche Kunst im Vergleich zu den Maya bzw. Inca Relikten ist. Gelangweilte, unsympathische Gesichter von irgendwelchen Heiligen, von denen man nicht mal weiss, ob sie irgendetwas Gutes gemacht haben. Ich bin auf jedenfall kein Anhaenger dieser Religion, die in der Vergangenheit Millionen Menschen getoetet und versklavt hat. Naja, das ist ja nur die Geschichte, inzwischen wird die Kirche ja was moderner und hat z.B. 1992, meine ich, anerkannt, dass die Welt rund ist. Respekt!
Ein Thema, was mir vorher nie eingefallen waere ist "Die strategische Tischwahl in Restauranten im Beisein eines Maedchens"!
Folgendes geschah: Wir haben uns in Lima mit einer Freundin, die in in Ecuador kennengelernt haben, getroffen. Wir sind in ein Restaurant gegangen und auf einmal hat mich so ein Typ auf die Schulter geklopft und hat irgendwas wegen dem Kuehlschrank gesagt. Auf einmal meinte Stephie: "Meine Handtasche ist weg!" Ich bin sofort aufgestanden und hab hinter Stephie 2 ca 50 jaehrige gesehen, die in tadellosen Anzuegen und einer grossen Tasche im Begriff waren, das Restaurant zu verlassen. Ich bin denen dann nach, obwohl es mein Auge irgendwie nicht glauben wollte, dass diese "feinen" Maenner diese Tasche hatten. Die beiden sind dann in ein Taxi gerannt, und ich bin neben dem Taxi hergerannt wollte, dass es haelt. Hat es natuerlich nciht, ich bin dann bis zur naechsten Ampel nachgesprintet, hab das Taxi eingeholt, aber die feinen Herren waren schon verschwunden. Damian und ich haben dann noch ein bisschen in der Gegend rumgesucht, aber war nix zu machen, Tasche mit allen Fotos, Kamera, Handy, Kreditkarte und ein bisschen Geld weg. Scheisse.
Was lernt man daraus:
-Wenn man merkt, dass einem etwas geklaut wird, steht man sofort auf und macht den Dieben Panik, dann geben sie sich leichter zu erkennen.
-Wenn man Handtasche oder irgendwas Loses dabei hat, setzt man sich hinten in eine Bar/Restaurant/Cafe, und nicht an den Eingang, oder noch schlimmer: Nach draussen.
-Man kann dem Auge nicht traun!
-Stephie hatte die Handtasche um die Schultern, also das ist kein Schutz.
-Man hat beim Reisen mindestens 2 Kreditkarten dabei, wenn eine wegkommt.
-etc.
Naja nach diesem Erlebnis haben wir dann Lima in Richtung Huacachina verlassen, eine Oase in er Wueste von Peru. Wir waren noch nie in einer richtigen Wueste, die Landschaft ist atemberaubend!
Hier ist noch ein Panoramafoto
Die Oase sieht so aus:
und wir haben in einem echt schoenen Hostal gewohnt, der Blick von unserem Fenster war dieser ![]()
Nachdem wir angekommen sind haben wir direkt nette Leute kennengelernt und mit denen sind wir dann nach nebenan in ein Restaurant gegangen. Wenn man dort etwas bestellt wird man gefragt ob man auch Gras umsonst haben will. Wir haben natuerlich verneint, keine Sorge bitte!
Sowas habe ich noch nicht erlebt.
Am naechsten Tag haben wir dann die beruehmte Sandbuggy/Sandboarding Tour gemacht. Also man geht mit ein paar Leuten mit einem Sandbuggy in die Wueste:
und zieht sich eine Art Snowboard an. Dann faehrt man Sandduenen runter. Bei mir als Amateur sieht das so aus:
(is ne kleine Duene und so, ich weiss)
Beim Damian als oldschool Skateboardprofi geht das bei grossen Duenen jedoch gaaanz easy!:
Respekt hierfuer!
Wie schnell dann ein Trip vorbei sein kann haben wir dann jedoch auch gemerkt. Mit uns war ein sehr netter, bisschen verrueckter Kanadier, hier rechts neben mir, der absolut adrenalinsuechtig war. Wir sind zu immer hoeheren Duenen gefahren und wenn man sich, anstatt zu stehen, auf das Board legt, wird man unglaublich schnell. Und bei einer unglaublich hohen Duene wird man sogar noch schneller. Wir waren also am fast Gipfel von einer ca 200 Meter Duene und es sah ziemlich steil aus.. Der Kanadier ist jedoch sofort aufgestiegen zum absoluten Gipel, der ein gutes Stueck hoeher war, hat sich aufs Board gelegt, "for Germany" gerufen und ist krass schnell runtergefahren, fast wie eine Rakete. Nur als Verrueckter kann man dann noch seine Arme in die Luft heben und lachen. Kurz vorm Schluss des Abhangs kams wie es kommen musste und er hat sich ueberschlagen.. Man konnte durch den aufgewirbelten Sand zwar nichts sehen, aber gehoert hat man die Ueberschlaege ganz gut.. Zuerst haben alle gelacht, aber als er sich nicht mehr geregt hat war klar, dass irgendwas passiert ist. Als ich unten angekommen bin war er bewusstlos und sein Kopf war komisch auf die Seite gedreht, ich dachte er ist tot. Aber war er nicht, er ist zu sich gekommen, hat geschriehen vor Schmerzen und wusste nicht, was passiert ist. Er konnte einen Arm nicht mehr bewegen.. Zum Glueck war ein Arzt in der Gruppe, der sich direkt um ihn gekuemmert hat, aber viel konnte er natuerlich nicht machen. Also haben wir ihn auf den Sandbuggy gehievt und nun kam fuer den Kanadier der naechste Albtraumpart: der Weg zum Krankenhaus ueber Sandduenen usw, es hat geruckelt und geschuettelt.. Bei jedem Ruettler konnte ich fast seine Schmerzen spùeren, er hat geschriehen..
Er ist dann direkt ins Krankenhaus gefahren, mit ihm ein Freund.
Ich habe vermutet, dass er sich mindestens das Schluesselbein gebrochen hat. Am naechsten Morgen ist dann sein Freund gekommen, der Kanadier hatte 4 Rippen und Schluesselbein gebrochen, Leber und Milz angerissen und hat mit Glueck ueberlebt, er wurde zu diesem Zeitpunkt operiert.
Es war der 2. Tag seines Trips und der letzte.
Was will man machen?
Wir waren dann noch einen Tag da und sind Sandduenen raufgeklettert und runtergerannt:
Alle Fotos von Huacachina gibt es hier: http://mexico.raubkopiernaziterrorist.org/gallery2/v/Huacachina/
Danach gings weiter nach Arequipa, wo wir das Colpa Cañon besichtigen wollten. Aber dort bin ich krank geworden: Kopfschmerzen, Fieber, Durchfall.. Das erste mal auf meinem Trip richtig krank.. Naja passiert..
Wir wollten dann aber trotzdem nach Cuzco (hier werden wir zum Machu Picchu gehen), deswegen hab ich eine echt beschissene, kalte Busfahrt voller Tabletten und "Scheissbeduerfnis" auf mich genommen. Ich hab ueberlebt ![]()
Jetzt sind wir in Cuzco auf so 3500 Metern, ich bin immer noch krank (seit knapp ner Woche jetzt), aber die Stadt gefaellt mir irgendwie ziemlich gut, sehr schoen hier..
Auch der Markt ist wunderbar, vor allem die Fleischabteilung:
Na, wer findet Gehirn, Eier, Schnauze? Hier kann man das Foto nochmal in gross bewundern haha
Ich bin auf dem Weg der Besserung und warte jetzt einfach, bis ich wieder gesund bin.
Also das war das weitere Reisekapitel bisher.
Gallery mit allen Fotos: http://mexico.raubkopiernaziterrorist.org/gallery2/
Ich hab noch 2 "Off Topic" Sachen quasi =)
Zur Tour de France meinte Damian: "Weil alle Doping nehmen, gewinnt ja doch der Bessere!"
Ein Buch was ich jedem sehr ans Herz legen will ist Shantaram, eine wahre Geschichte ueber jemandem mit einer unglaublichen Lebensgeschichte
An die Freunde von Damian und alle anderen: Wenn man sich oben rechts unter Navigation "subscribed", bekommt man immer eine Mail, wenn ein neuer Eintrag geschrieben ist, und man kann Kommentare schreiben.
Also ich wuensch euch und mir Gesundheit und Freude =)
Gruesse von Damian und Jonas aus Peru
Von Lima nach Cuzco remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Diese ganzen Fische, die zu klein sind werden mit so Schaufelaehnlichen Sachen tot ins Meer gekippt, fuer Tierfreunde is das echt nichts..
Naja wir ham dann 2 Faenge miterlebt (alle 2 Stunden ziehen die die Netze wieder ein) und ham dann erstmal lecker Fisch an Land gegessen..
Das ganze Massaker kann man sich hier anschaun..
Dann gings weiter nach Montañita, eine Stadt eigens fuer Touristen!
Dort sind die Wellen dann was besser zum surfen, wir ham auch gesurft und nachdem ich meine 2. Welle direkt gestanden hab (also ich stand so 5 Sekunden auf dem Brett) hab ich mir den Arm verknackst und meine Surferkarriere war beendet. Damian fands auch nich so dolle, also hamwas sein gelassen und stattdessen ein bisschen am Strand rumgehangen, Leute kennengelernt und in einem Dormitorio (Schlafsaal) auf dem Dachboden mit so 25 anderen geschlafen. Das war eigentlich ganz nett =)
Wir haben uns dann entschieden, dass wir nach Peru gehen weil es dort viele Sachen zu machen gibt und uns Ecuador zu touristisch war..
Wir haben in Guayaquil in einem der haesslichsten Hotels der Welt eine beschissene Nacht verbracht, Mosquitos, Klo stinkend und ohne Tuer usw, verdraengt =)
Dann gings ueber die etwas chaotische Grenze, der Bus hat uns rausgeschmissen und hat unser Gepaeck mitgenommen, hat aber dann spaeter auf uns gewartet, ist da wohl so die Praxis. Wir haben ein bisschen Dollar in Soles gewechselt, dabei wurden wir geschickt um 5 Dollar betrogen (der Busfahrer meinte, dass das die offizielle Wechselstube waer und so, sonst haette ich niemals Geld an der Grenze getauscht)
Naja egal, dafuer sind wir sonst heil angekommen =)
Von Tumbes gings dann im Nachtbus weiter nach Trujillo, wo wir uns eine alte, pre Inca Stadt angeschaut haben (Moche hiess die Kultur). Es gibt da so eine uralte, absolut verfallene Stadt in der Wueste, die grade so ein bisschen ausgegraben wird, aber es fehlt natuerlich das Geld. Also viel sieht man in Chan Chan nicht:
Dafuer waren wir danach noch an dem Tempel des Mondes, eine Kultur, die noch vorher stattgefunden hat (so um 0 meine ich, Angaben wiedersprechen sich), und von dieser Kultur ist noch so einiges da: Bunte Bilder auf denen z.B. Zeremonien beschrieben sind. Und ich muss sagen: die Shamanen waren, was Gewalt und Drogen angeht, ganz gut dabei! Es gab z.b. eine Zeremonie, wo den Gefangenen der Kopf abgeschlagen wurde und dann haben die Shamanen ein Glas Blut von ihm getrunken (das Blut wurde vorher irgendwie gereinigt, ich hab die Fuehrerin nicht so gut verstanden) und mit dem Rest des Blutes wurde dann die Erde getraenkt. Und es gab alle moeglichen Drogenrituale, z.B. mit dem San San Pedro Kaktus, ein meskalinhaltiger Kaktus, der dort ganz gut waechst. Ein Typ meinte dann, er haette diesen Kaktus schonmal genommen und haette dabei Schlagen gesehen, bzw. sich so wie eine Schlange gefuehlt. Und man kann auch in fast allen Bildern eine Schlange sehen. (Schaut euch das an, wenns euch intressiert.)
Gemixt wurde dieser Drogentrip natuerlich auch mit dem ueberall angewandten Koks. Also die Jungs waren, was Drogen angeht, absolut in der heutigen Zeit!
Also am Abend gings dann direkt weiter (3. Tag ohne duschen =) nach Lima, weil wir wollen jetzt mal ein bisschen schneller reisen.
Heute morgen sind wir angekommen, und jetzt sitz ich im Internetcafe und schreib das. Mehr gibts eigentlich nicht =)
Die weitere Route wird sein: Erstmal weiter nach Suedperu, dann wieder ein bisschen weiter noerdlich nach Cuzco und zum Machu Picchu, dann Titikakasee und Bolivien.
So ist es geplant, mal sehen wie es kommt..
Alle Fotos gibts wie immer hier..
Ich gruesse alle die das hier lesen, der Damian natuerlich auch! (er hat grade beim pokern gewonnen, ach ne verloren)
Chao amigos!
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So das wars erstmal, jetzt mach ich aber wieder haeufiger Blogeintraege, jetzt erleb ich (wir) wieder was.. Also reinschaun lohnt sich hehe
hier sind noch die Links zu der Gallery, schaut euch die Bilder mal in gross an, ist echt geil:
San Agustin
Trip 2 Quito
Alle bilder gibts wie immer hier.
Macht euch nen schoen Tach. Jonas und Damian.
hier gibts noch ein paar nice videos wo man uns beim baden und aufm berg sehen kann hehe
Berg
Over the rainbow video
eiskalt duschen...
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]]>Ich bin am Leben und mir gehts prima =)
Hatte am 12. Januar Geburtstag und bin jetzt stolze 22 Jahre jung geworden! Mein Geburtstag war relativ schoen, zuerst reingefeiert, dann hat mich so ein alter Ami in ein feines Restaurant eingeladen, dann wieder rausgefeiert =)
Ich bin seit 2 Monaten in Medellín, die "Hauptstadt des ewigen Fruehlings" weil hier das ganze Jahr ueber Sommer ist, ich glaube das ganze Jahr ueber ist hier eine Durchschnittstemperatur zwischen 20 und 26 Grad.. herrlich!
Die Menschen hier moegen direkte Sonne genausowenig wie Regen. Bei Sonne wird z.B. ein Buch vors Gesicht gehalten und bei Regen traut sich echt keiner raus, wer draussen ist nimmt ein mini-Job von einem armen Kind, die einem anbieten, einen fuer 5 Cent z.B. zum naechsten Taxistand zu bringen..
Medellín ist weltweit eigentlich hauptsaechlich bekannt durch Pablo Escobar, den groessten Drogendealer aller Zeiten, (er ist aber schon lange tot)
und das Medellín-Kartell.
Die Stadt hat sich jedoch absolut gewandelt, heute ist es super friedlich (naja zumindest da wo ich wohne)!
Direkt ums vorweg zu nehmen: Es gibt keine neuen Abenteuer ![]()
(Deswegen habe ich dieses mal auch jede Menge 'Multimedia' und Links eingebaut, auf die man auch mal clicken kann
)
Ich habe mich entschlossen, mein Spanisch aufzubessern und deswegen gehe ich jetzt hier auf die Uni, hab ne Wohnung gemietet und nur noch Kolumbianer um mich rum.
Neulich war ich paragliden! Zuerst hat man einen guten Adrenalinkick wenn man anlaeuft und man quasi in den Abgrund rennt, dann ist nach 10 Sekunden der Boden schon 50 Meter unter einem.. Danach is es relativ gechillt, man sieht nur seine Beine waehrend man so 100-200 Meter ueber dem Boden durch die Luft segelt =)
(Man macht das natuerlich nicht alleine, da ist ein erfahrener 'Pilot' dabei)
Man sollte das allerdings nicht machen wenn grade Wolken aufziehen, wir haben das natuerlich gemacht und ich bin grade so ca 3 Minuten bevor der Landeplatz auf dem Berg im Nebel lag gelandet. Mein Kollege war nicht so schnell, die konnten nicht zurueck auf den Landeplatz und mussten dann in die Stadt segeln und haben dann auf einer Muellkippe eine Notlandung gemacht, es ist aber nichts passiert..
Also merke: Paragliden nur wenn die Sonne scheint!
Dann war ich noch auf einem Stierkampf.. Natuerlich ist das scheisse, dass die da einfach mal 6 Stiere quaelen und abschlachten, nur fuer die Unterhaltung des Volkes, aber ich wollte es einfach _einmal_ gesehen haben und ich kann euch sagen: Das ist ne krasse Atmosphaere! Das hat mich an diverse Filme, die von den Roemern handeln, erinnert, da ist sone Musik wie in den Filmen, mit Pauken und Trompeten..
Das ist hier im Februar an 6 Tagen, danach ham die Stiere wieder Ruhe.. Also wir sind in eine 'Abendvorstellung' gegangen, zuerst sind die Lichter ausgegangen und alle (ich schaetze ca 20 000 Leute) hatten Kerzen, sehr krasse Atmosphaere (leider alle Videos ohne sound
):
Dann kommen alle Torreros und Helfer wieder rein mit so roemischer Musik
tjo und dann gehts los.. zuerst verletzten die den Stier am Nacken damit er aggressiv wird und machen dann ihre Show, zuerst stechen die diese Pfeile von einem Pferd aus in seinen Nacken:
dann machen sie das was alle schon kennen:
ist eigentlich ganz eindrucksvoll und ziemlich mutig, auch wenn die Stiere nicht den intelligentesten Eindruck gemacht haben.. Hier nochmal ein Video:
Naja und dann kams wie es kommen musste, ein Stier hat einen Torrero voll erwischt und ist ueber ihn druebergetrampelt.. Haben nen Foto von kurz danach gemacht:
Der wurde dann rausgetragen, hat ueberlebt..
Alle Fotos vom Stierkampf gibts hier.
Also insgesamt ein spektakulaeres Ereignis, fuer die Tierfreunde ist es schrecklich, ich finds auch nicht gut und wuerde es in Deutschland nicht haben wollen, aber hier gibt es das halt, es ist eine andere Kultur. Man akzeptiert, dass es hier eine relativ angesehen Sache ist, natuerlich nicht bei allen Kolumbianern (<50%), oder man laesst es sein, es aendert nichts.
Wir haben dann auf jedenfall noch sehr nette Leute kennengelernt
und sind dann mit denen in die 'angesagteste' Disco hier gegangen (Mango). Oh man das war krass, da tanzen die ganze Zeit Maedels UND Jungs auf den Tischen, es ist kein Stripclub, wie es vielleicht aussehen mag.. Ausserdem gibts es dort Liliputaner, die auch Tanzen und Bier verkaufen und so..
Naja auf jedenfall ham wir krass Party gemacht (mit 'wir' mein ich Tom aus Irland und mich):
hehe wenn das mal kein Party-Foto ist!
Alle (evtl. nicht ganz jugendfreien!) Fotos vom Mangos gibts HIER.
Medellín ist eine wunderschoene Stadt, klar gibts Armutsgebiete und Raub, aber wir wohnen hier in einer sehr schoenen Gegend, hier passiert eigentlich nichts, also macht euch keine Sorgen um mich..
Es ist in Kolumbien sowieso noch nicht viel passiert, zwei mal wurden Leute beklaut-raubt mit denen ich unterwegs war, aber wenn man Kreditkarte nicht dabei hat oder auch nicht alleine auf der Strasse unterwegs ist, hat man eigentlich keine Probleme.
Die Leute hier sind absolut nett, sowas hab ich bisher noch nicht erlebt, jeder probiert einem zu helfen.. Die (sowieso schon sehr netten) Kolumbianer sagen zu den Leuten in Medellín, dass sie besonders nett sind und irgendwie stimmt das auch..
Speziell in und Kolumbien und noch spezieller in Medellin gibt es die schoensten Maedchen/Frauen die ich bisher gesehen habe, und zwar jede zweite :P und das nicht weil die Stadt auch den Traveller Nickname `Silicon Valley´ hat :P
Silicon Valley deshalb, weil es hier so viele Brust-Vergroesserungs-Operationen gibt wie sonst glaube ich nirgendwo auf der Welt.
Wenn ein Maedchen 15 wird gibt es hier eine Riesenfete und das Maedchen darf sich etwas wuenschen, und das ist eben meistens eine Brust OP (wenns der Dad erlaubt). Also laufen hier viele Maedchen, fast noch im Kindesalter, mit riesigen Titten rum ;P
Noch etwas zu Deutschland:
Ich habe erst hier gemerkt, dass man froh sein kann, in Deutschland aufgewachsen zu sein. Das liegt daran, dass man in Deutschland viel viel ueberaus viel mehr Moeglichkeiten hat als wenn man hier in Lateinamerika aufgewachsen ist, in einer hier normalen normal (fuer deutsche Verhaeltnisse armen) Familie ist der weitere Lebensweg oftmals durch die Wurzeln 'predestiniert'.
Dann haben wir eine super Bildung (naja ok vielleicht nur wenn man auf Gymnasium oder vielleicht noch Realschule gegangen ist), im Vergleich zu vielen anderen Nationen, und da spreche ich jetzt nicht nur von den lateinamerikanischen Laendern, sondern auch von speziell von den USA (wobei hier auch, meines Erachtens, gezielte Manipulation in den deren Medien verantwortlich dafuer ist, dass ich schon oefters Sprueche gehoert habe wie: 'Ja also der Krieg im Irak war schon gerechtfertigt, der Saddam hatte ja Massenvernichtungswaffen'. Und sowas von Travellern, die immerhin mehr wissen sollten als der 'durchschnitts-Ami'. Wobei ich das ueberhaupt nicht als USA-Menschen feindlich meine, sondern sie koennen einfach nichts dafuer weil da irgendwas mit den (Boulevard-)Medien noch schlechter laeuft als bei uns, wo die schlechteste Zeitung von allen, die Bild, zwar die meistverkaufte Zeitung ist, aber ich glaube die Leute informieren sich in Deutschland (GROESSTENTEILS, HOFFENTLICH) auch irgendwo anders. Was die Fremdsprachen angeht auch von 'unseren Nachbarn', Franzosen (ich habe glaube ich einen unter 15 Franzosen kennengelernt der einigermassen Englisch sprechen konnte) und England (95% koennen nur englisch).
Und noch viel andere Sachen, die jetzt zu lange waeren um das aufzuschreiben.
Also, ich kann hoffentlich auch mal einfach sagen, ohne dass irgendjemandem ein Schauer ueber den Ruecken laufen muss: Ich finde Deutschland das beste Land (zumindest um aufzuwachsen)..
(Ach so, das ist natuerlich nur meine freie, persoenliche Meinung!
(juhu ich darf sie haben!))
Es gibt, wenn man reist, so viele Zufaelle, eigentlich fast gar nicht zu glauben.. Z.B. : Ich sass in der Wohnung und hab ein Buch gelesen als ploetzlich 3 Leute aus dem Hostel auftauchen, 2 davon kannte ich aus dem Hostel und einer kam mir bekannt vor. Es kommt oefters vor dass man Reisende wiedertrifft, aber meistens dann im selben Land.. Naja nach ca 5 Minuten Raetseln haben wir dann herausgefunden dass wir uns vor 4.5 Monaten in Mexiko kennengelernt haben und uns nun hier wiedersehen, nach _geschaetzten_ 8000-9000 Reisekilometern..
Aber ein anderer Zufall vor ca 3 Wochen war noch besser.. Bevor ich nach Mexico geflogen bin habe ich einen Blog von zwei Deutschen durchgelesen, die in Mexico und dann Guatemala unterwegs waren, ist meiner Meinung nach besser als mein Blog, (hier clicken falls interesse
).. Naja auf jedenfall sass ich dann neulich in einer Bar am Strand in einem kleinen Fischerdorf (Taganga bei Santa Marta) und bin mit einem Deutschen ins Gespraech gekommen und irgendwann hat sich dann herausgestellt dass er einer von den beiden ist.. haha Amerika ist klein.. =) (Seid gegruesst Jungs und meldet euch mal!)
(Geklauter Spruch am Rande:
"GOD IS DEAD" - NIETZSCHE
"NIETZSCHE IS DEAD" - GOD)
//Computer Stuff
Ich komme ja (leider?) nicht mehr so viel dazu, viel im Internet rumzuhaengen und zu lesen was so abgeht, aber dieses hier fand ich koestlich:
Das Studienverzeichnis ist eine Seite fuer Studenten wo man sich eintragen kann und dann findet man ganz viele andere Studenten und alte Bekannte und kann mit ihnen schreiben usw. In letzter Zeit wurde die Seite dann oefters gehackt und wurde dann ne Zeitlang vom Netz genommen um sie sicherer zu machen. Danach war sie wieder online, und einer der Inhaber/Manager oder wasauchimmer des Studienverzeichnis hat behauptet, dass sogar der Chaos Computer Club vergeblich versucht hat, die Seite zu hacken. Keine 24 Stunden spaeter war der Blog des Studivz gehackt und sah dann so aus!
Bitte schaut euch das an, so eine super Nachricht! Ich war jedenfall sehr amuesiert =)
Leude, es is der Wahnsinn: jeden 'Bericht' den ich schreibe lesen bis zu
5000 Leute! (Oder sehen sich die Seite an, sehen, dass ich zuviel schreibe und schliessen wieder lol)
Also das is auf jedenfall ne super Motivation weiter zu schreiben, auch wenn ich euch ein bisschen kritisieren muss: SCHREIBT COMMENTS! hehe
Komisch finde ich ein bisschen dass eigentlich kaum Leute meinen Blog lesen, die ich kenne, wie oft habe ich die Frage gehoert: "Bist du noch in Mexico?" -> nein verdammt ich bin schon seit ueber 4 Monaten nicht mehr da und hab danach noch 6 andere Laender kennengelernt ![]()
(Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama und Kolumbien!), lest meinen Blog dann wisst ihr mehr! naja egal.
Ich glaube *leider* nicht, dass es in naechster Zeit groessere Aktionen/Abenteuer geben wird, weil ich hier echt erstmal gut Spanisch lernen will damit ich mich damit in Suedkolumbien, Peru und Bolivien gut verstaendigen kann.
Ich hab meine Gallery ma aktualisiert (die inzwischen uebrigens auch ganz gut besucht ist, die stats sind falsch) und zwar:
Den Segeltrip von Panama nach Kolumbien
Taganga und den Park Tayrona
Ciudad Perdida, hier gibts jetzt nochn paar schoene Indianer-Fotos!
Medellín
Demnaechst werd ich mal die Software von der Gallery updaten, dann kann da ganz viele Sachen machen (die aber sowieso niemand machen wird
) aufjedenfall geht sie dann ganz mit dem Trend von dem sogenannten Web 2.0.
Also Leude, ich bleib hier noch was und dann gehts wieder rund, in die Anden auf 5000 Meter so wie's aussieht, nach Peru und dann in das sagenumwitterte Bolivien ![]()
Ich danke fuer Lesen und Interesse, naechstes mal gibts bestimmt was spannenderes hehe
Fuer diejenigen, die neu hier sind: Das sind die etwas intressanteren Sachen:
La Ciudad Perdida (auf englisch)
Von Panama nach Kolmbien mit nem Segelboot
Isla Utila/Bay Islands/Honduras und das Vulkanereignis in Leon/Nicaragua ![]()
Hasta luego!
PS: COMMENTS????!!!!!!!!!!!!!!!
PPS: ich hatte jetzt 2 Wochen nen Laptop von nem Freund geliehen, der kommt morgen wieder und nimmt mit den wieder ab. D.h. ich bin jetzt wieder selten(er) online, vielleicht ist das aber auch ganz gut, ich bin direkt wieder total Informationsabhaengig und suechtig geworden, ich hab schon Angst vor morgen lol
PPPS: Mein Webspace wird knapp, ich hab nur noch 145 MB frei und das reicht nicht! Ist jemand so nett und spendabel und hat 10GB Space + shellzugriff fuer mich? Sonst muss ich Fotos loeschen
Ich kann auch Werbung einbinden falls gewuenscht.. Waer super-nett..
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As i told you, i was going to visit the "Ciudad Perdida", a 'lost' city in the 'Sierra Nevada de Santa Marta'. It was built by indians, it is not known when. Our guide told us it was around the 11th to the 16th century. When the spains landed in colombia they brought many deseases with them and made the local indigens to slaves, they destroyed their culture and robbed their gold. But they never made it to the lost city because it's so deep in the jungle and (as the guide told us) the spains didn't like to walk and it's impossible to go there by horses.
So many locals decided to go to the 'Lost City', the indigens call it Teyuna. But the indigens from the coast brought the deseases from the spains, like fiber, to Teyuna and many people died because they had no medicine against this and their bodies were not used to something like this.
From the 5000-10000(?) people, who lived in this cultural and spiritual center, only about 30% survived. The survivers decided to go further up in the mountains and so Teyuna was left behind deserted.
Then they decided to split up into four different groups, now 3 of them are 'civilized' and one of them lives still with the traditions in the jungle. Their tribe is called Kogi (?).
the indigens use it now only as a spiritual center where they can hold the ceremonies.
Then, 1972 or 1973 some graverobbers found the city again by accident, after it was 'lost' for more than 350 years.
They were 5 people and when they went back to Santa Marta or Taganga they split into 5 different groups which all robbed the treasures in the city.
Of cause they had conflicts after a little while, people were killed, every group was hostile to each other. But it continued until 1975 when either the indigens called the nacional institute for archeology or they found out themselves, i don't really remember.
So after 1975 the official exclavations and discoveries started, but after a little while the indigens wanted them to stop, because for them this is a holy place where their grandfathers lived and they saw their cultural and spiritual treasures destroyed because for them it didn't really make a difference if there were graverobbers or official archeologists making exclavations. So after one or two years (?) they were no new discoveries any more. There are more than 200 old villages around which are only known by the indigens. And the city is much bigger than the part that one can see, most is hidden in the jungle now, there is no money and no will to restore these old parts...
It is possible to do this trip, because the indigens let the tourists in their area, because they get half of the money you have to pay for this trip & of cause because they are nice =)
It is a five to seven day trip through the jungle, we took the five days because we wanted to be 'recovered' from hike by new years eve ![]()
After a ~2 hour ride in a jeep we arrived in the last village before the jungle. It is impossible to reach this town by a normal car ![]()
Full of energy we started our trip, after half an hour we were in the 'real' jungle, it was about 30 degrees and MINIMUM 100% humidity ![]()
My shirt was completely wet after one hour and it never got dry again the next 5 days..
I don't know if i should, nor if it's legal here to tell all of the story, but i'am going to do this and i'll leave this online as long as i don't get any mails telling me to 'censor' this story.
So, after a *really* hard climb for the next hour we suddenly saw a coca field in the middle of the jungle, next to our path.. What can i say? this is colombia! :P
After one more hour or so we met some soldiers, they were chilling in the sun, cooking food, leaving their machine-guns around them without taking care too much of them :P
After a little chat, they asked me if i have some weed, because they wanted to smoke! But i had none..
Here is a photo =)
Then we arrived in the first camp. There were like 5 houses and there were some rumors that there was a 'cocaine factory' close, a little bit further in the jungle :P
The guides told us, that we can see this if we pay 20.000 pesos, which is about ~9 Dollars. Of cause we wanted :P
The next day we stood up early and followed a young girl on a small path into the jungle. She is the daughter of the man who owns the 'fabric'. Then we arrived there, it was a place in the middle of the jungle, everywhere were bottles of chemicals and some tons, smelling after petroleum.
The guy who runs this was a friendly, 62 year old 'maestro de coca' as the guides told him. He allowed us to take pictures and he explained the whole progress 'how to make coca leafs to 90% coca paste'.
He uses so much chemicals, i can't remember all this stuff, but i think you are not interested in this anyways, isn't it? ![]()
But it is impossible to use this paste, because the final step is missing, it is not allowed for him to make the actual powder out of it, because the substance one needs for it is also used by the paramilitaries to make bombs out of it, and so the military forbids this..? Something like this, i didn't understand it right.
It was a strange feeling, standing around in the jungle and there is an old guy explaining how to do this paste as if it was the most normal thing in the world :P
Anyways, after this 'excursion' we continued our hike, leaving fields like this behind:
after 4 hours of walking we came to an indigen village, the houses were all made out of wood, we could only see women, they told us that the men were at a meeting, which takes place always at the end of the year and they discuss their problems together while they eat powder of coca leafs and sea shells.
The women have to produce this powder for them :P
The young girl is 16 years old and pregnant:
Then the second night.. The sounds of the jungle are really nice, in the night they get louder and you lie there and listen.. nice feeling =)
The next day was 'the hard day' =)
8 river crossings like this:
and after this 2000 steps upstairs to the city..
The nature was just amazing..
After approx. 6 hours we finally arrived the top and i was a little bit disappointed because there were no buildings or anything, there were just circles like this:
But i was to exhausted to think more about this, we went to bed early =)
The next day we went to explore the city a bit and our chef-guide, Wilson, explained us much about the culture of the indigens, he really knows well about this. I translated this into english with help of this dutch guy whose name i forgot
(if you read this, please mail me if i understood everything right..)
So this is what i understood:
First of all, they kept their religion and cultures simply because they didn't belief what missioners told them. They have many gods, like the frog-god, the sun god, the god of the water and so on..
The mountain where the ciudad perdida is on is the heart of the world.
They are ruled by a shaman which knows everything about their culture, medicine, gods, ceremonies and so on. Surprisingly there are also women shamans which have less power than the men but are still shamans.
You can get a shaman if you were born when there was full moon. At the age of five a shaman was separated from his family and lived with the old, wise people from now on. He couldn't eat meat, milk, vegetable oil and many more things which i can't remember. Many children died and so they have more liberate rules nowadays ![]()
The shaman right now has two women, like every indigen man has.
For us this constellation is really strange: He married a woman and her daughter, whose husband has died. The woman shown him how to have sex and so on, then when the daughter is old enough, he has children with her! Men and women life in different houses on the same circle.
At the age of 15, women start to have children. After a child is born they wait 6 month to get pregnant again. This continues until there are not able to get any more children. They don't have sex for fun, they have sex to get children ![]()
The girls get married to men who are chosen by the girls parents.
Women have a harder life than men:
-They have to prepare the food and they are the last eating
-They can't wear shoes like the men do, because they get energy from the earth, the rocks which makes their bones strong, from the trees which has something to do with their hairs and they get good enery from the rivers for their blood.
-Women have less to say
-Women have to prepare the drug for the men, which consists of sea-shells- and dry coca leaves powder
It's a hard life for them.. But they also have the rule: if someone threats his wifes bad they get the sentence that they have to go into a house for a few days without food and water and after this they have to carry stones from the rive up to the city, which is 2000 high stairs while 20 men have to wipe him all the way up. And if one man doesn't wipe hard enough he gets the same sentence!
The same is if a wife sleeps with another man, then women have to do this..
The rules are very strict in this culture:
If a women has twins, she has to kill one of them because she can't take care of both of them, because she has to do a lot of work and she can't carry both of them on her bag while making e.g. a bag.. Men don't have to do anything with the raise of the children..
If you are too old and can't take care of yourself anymore you get killed because others can't take care of you because life is too hard..
If you rob or kill someone you get the dead sentence..
They belief in life after dead. They think you get reincarnated into animals. If you made everything right in your life you get reincarnated in a so called strong animal, which is e.g. a frog or a butterfly.
They are happy if someone dies because they think the life after dead is a better one than they had before. They are only sad when a child dies, because you have to do work after dead before you are reincarnated and small children can't do this..
In one way they are really far more modern than we are:
They consider themselves as the big brothers, while we are the small brothers. This means: They take care for the environment, for the jungle, their world while we pollute everything and can't keep the jungle like he is now. But they forgive us because we are the dumb small brothers...!
It's incredible stupid: Because the indigens found batteries in one of the rivers a little bit more up, no tourist can go to the other big city any more...
They think that we tourists take more care of the nature than our guides, but i couldn't see this sadly.. i found some trash in the jungle and i collected it while other threw it away without thinking. Here i really have to criticize *some* of us touris..
Nowadays because the Ciudad Perdida is visited by about 200-300 tourists a month in the high season, the indians can't hold their ceremonies uninterrupted any more, that is why they have a day in the year which they choose when no tourist is allowed to be in the city.
They have about 200 small villages in the jungle, most of them no stranger has ever seen..
If an indigen goes to a big city without permission they go there and kill him..
This is the house of the shaman, the houses of the city might looked like this:
This is what i heard about their culture. It is very likely that i didn't understand everything right because my spanish is not good. So please forgive me if there is something missing or wrong. But i think this is better than most of the articles i've red in the internet..
I think that if you go to the ciudad, you should go with Wilson as guide, he really knows everything i asked him, he was there first at the age of 15!
It was a nice feeling for me to know that there were treasures around, undiscovered and hidden in the jungle. There were many stairs which you just can't climbed because they are covered with plants:
only the indians know where they lead to..
Then we had the way back.. again 8 rivercrossings, 2000 steps, walking , sweating =) But i really enjoyed it =)
You have to have some energy to do this trip, i think it was one of the physical hardest things i've ever done in my life, but i'm a lazy city child ![]()
The way down was not that hard i think, the last day i looked like this =)
(exhausted but happy) ![]()
When we came back to the civilisation i had the impression that everything was noisy and stressful, it's really strange after 'so long' only in the jungle.
I wrote this article in english because i hope it will educate, help more people and i hope i get one or two comments from people who did this trip with me.
I'm sorry for my english, i think is is my first long written text since i was in school =)
i can definitely recommend this trip, enjoy the walking, enjoy the nature, the sounds, the feeling, the culture, the histories and everything else, i did it so much!
One of the graverobbers still lives in a small village in the Tayrona park, i didn't have the time to visit him, but i heard that he likes to talk a lot, so if you talk to him, please let me know what he says =)
All the pictures which i did you can see here
If you have any suggestions, complains, additional information or anything, just make a comment please, you just have to click on 'subscribe on the right top corner of the page, under 'navigation'. (You won't get any spam because of this!)
I wonder if anyone read this entry to the end, i hope it was not too boring =)
Now i'm in Medellin, Colombia..
I like Colombia a lot!! It's not dangerous i think..
There are much more stories but i think you and me had enough for the next 2 or 3 weeks =)
Greetings to everywhere in the world,
Jonas
PS: i updated the photogallery, to see it click here!
PS: Marlis: thanks for the information about the islands..
i know that it's not very smart to go onto a boat like this, but if you are on a sailboat for the first time in your life and you ask the captain if everything is right with the security, and he answers yes..
and: i don't tell false stories here everything what i wrote down what i did is true. If i hear storys about something then i write down that i heard from it, not that i had this experience myself.
There are many people reading my blog, and with some of them i was traveling together and this is my self control not to exaggerate things (too much
), if you know what i mean.
See the itinerary of this trip, and details about each destination.
La Ciudad Perdida remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Ich weiss nicht ob ich das erzaehlt habe, aber es gibt noch eine relativ lustige Geschichte dazu.. In Nicaragua kommt viel Koks aus Kolumbien an, da gibt es die Corn Islands wo die Schmuggelboote meistens ankommen. Wenn dann die Polizei eingreifen will schmeissen die Schmuggler das Zeug von Bord und danach gehen die Fischer das Koks suchen und verkaufen es zurueck an die Schmuggler.
Und so sind die da relativ reich. Z.B. konnten sie sich mit diesem Geld eine schoene Kirche bauen.. Eine schmucke Christen Kirche, finanziert aus Koks-Geld.. haha!
Also zurueck zu den Inseln wo ich war..
Die Eingeborenen hatten da riesige Krabben, so fuer 50 Cent pro Stueck:
und Krabbe mit eine "Bob Marley" im Mund gabs auch:
(Bitte sagt mir wenn ihr das zu "arg" findet ![]()
Das sind die Inseln:
(sorry fuer die Qualitaet)
(Wetter war nich so toll an dem Tag)
(Relax!)
Naja also ham wir dort halt einen Tag gechillt weil die naechsten 2 Tage sollten anstrengender werden.
Ach genau, dann kamen da noch so 2 Hollaender mit nem Schiff angeschippert und fragten ob sie bei uns mitfahren koennten. Bevor irgendjemand ma nachfragen konnte wie man sich das vorstellen soll mit schlafen und so auf sonem kleinen Boot sagte der Captain schon "alles klar, kommse rueber, alles kein Problem!"
haha und als sie dann auf dem Schiff waren nahmen sie einfach mein Bett, weil "irgendwo muessen wir ja schlafen!" Alta!
aber ich bin ja korrekt und so und hab dann, OHNE WAS ZU SAGEN!, draussen geschlafen, was ich aber dann doch bereute weil es nachts manchmal geregnet hat und schlafen im Regen is nich! Was tut man nur dafuer dass es der Gruppe gut geht! ![]()
Am naechsten Tag sind wir dann los, und ich kann euch sagen: Auf hoher See ist nicht gut Kirschen essen! (weil einem so schlecht ist)
Ohne Witz, es war windig, es gab hohe Wellen und diese permantenten Achterbahnbewegungen machten meinem Magen flau zumute.
Aber wenn man was isst morgens und sich so viel wie moeglich draussen aufhaelt gehts dann irgendwann.. Aber ich hatte das nicht so extrem eingeschaetzt.. (Fuers Protokoll: ich hab nicht gekotzt, aber ein paar andere, und wir ham bloede Witze gemacht, obwohl uns allen schlecht war)
Am naechsten Tag wars dann besser, hier nochn schoenes Bildchen:
Dann ham wir auch Delphine gesehn und Fische, die wirklich fliegen konnten (so ca einen Meter ueberm Wasser, zum Teil eine Minute lang!)
Kein Land in Sicht und so immer schoen 1-2 Quadratmeter fuer einen selber is irgendwann dann schon ein bisschen komisch ![]()
In der Nacht gabs dann wirklich schoenen Sternenhimmel, wobei man sich nicht zuweit aus der Kabine trauen sollte, weil wenn man nachts aus sonem Boot rausfaellt, dann kann man glaub ich nicht mehr viel machen, bei Wellen und evtl hoert einen niemand..
Ach an einem Abend gabs dann bisschen was zu trinken und so, und der Captain sachte uns dann das es 6 Rettungswesten gibt im Falle des Falles und dass das dann halt ein Streitpunkt sein koennte, aber fuer ihn waers nicht so schlimm weil er haette eine fuer sich..
Tja, das ist dann ein bisschen lustig und ein bisschen baengstigend..
also fuer die, die den Blog hier lesen um auch sone Tour zu machen: Fragt vorher nach den Sicherheitssachen und wie ihr euch zu verhalten habt und sowas... hab gehoert Captain Olivier aus Frankreich ist der beste und verrueckteste..
Naja also dann sind wir nach ein bisschen anstrengender Zeit in Kolumbien angekommen, mussten unsere Paese abgeben und 2 Tage auf die warten (in Cartagena).
Dort gibts viel Prostitution, oder ich weiss eigentlich gar nicht die Definition von den Maedels, die haufenweise in Discos rumhaengen, und wenn ein auslaendisch aussehender Typ den Laden betritt draengeln die sich um einen wegen Alk, Zigaretten und Koks und wenn man dann was davon hat, kann man sich nen schoenen Abend mit denen machen. Vielleicht kann mir ja jemand den entsprechenden Begriff fuer diese Art von Prostitution nennen.
Ich mach sowas jedenfalls nicht, auch wenn ein paar wirklich schoene Maedels dabei waren.
naja nach bisschen Sight-Seeing bin ich dann nach Santa Marta bzw. Taganga gefahren, das ist ein kleines Fischerdorf (jetzt ein bisschen touristisch), liegt in einem Bay (Deutschen Begriff weiss ich nicht) und sehr schoen dort, man lernt schnell alle Leute kennen, weil man halt auf der Strasse rumhaengt.
Dann haben wir von dort aus die letzten 3 Tage eine Tour gemacht, das ging an eine nur von der See aus zugaengliche Lagune, die meisten waren dort tauchen, ich war aus Budgetgruenden nur schnorcheln.
War schon komisch 3 Tage und 2 Naechte komplett ohne Strom und fliesend Wasser und soweiter, Haengematte als Bett..
Hab dort nette "Eingeborene kennengelernt waerend die anderen tauchen waren, die haben vielleicht ein verklaertes Welt-Bild, aber is auch klar wenn man keine Informationen und Propaganda von der restlichen Welt zu hoeren bekommt.
Am 24. sind wir dann zurueck, Weihnachtsstimmung is gar keine weil 35 Grad im Schatten und Sonne und Meer usw.
Hab dann eine Kolumbianerin kennengelernt, die hat mich mitgenommen zu ihren Freunden und so konnte ich Kolumbianische Weihnachten erleben, es gab dick zu essen und danach eine Party auf dem Dach von dem Hotel das ihnen gehoert.
Typisch fuer die Mentalitaet: Hotelgaeste wolten schlafen aber die Besitzer wollen einfach Party machen und ignorieren die Hotelgaeste einfach. hehe
Tjoaaa, ich hab jetzt einiges, vieles ausgelassen aber ich will hier auch niemanden ueberfordern.... ![]()
Die naechsten 6 Tage werde ich im Dschungel unterwegs sein, bei 30 Grad im Schatten, 100% Luftfeuchtigkeit, Mosquitoes (?), Rebellen, Drogenfarmern, Schlagen und was weiss ich noch. 5-10 Stunden am Tag wandern, mit Machete bewaffnet.. =)
Aber es soll sihc lohnen, ich hab gestern eine kennengelernt, die hat sich bei der Tour den Arm gebrochen, war ueberall zerstochen von den Muecken und hatte viele Schuerfwunden, aber ihr Kommentar war: Es hat sich gelohnt! :=)
Weil es gibt dort eine vergessene, verlorene Stadt und die soll vergleichbar sein mit Machu Picchu in Peru, nur dass es hier eben nicht so viele Touris gibt und das alles noch nicht so gut erforscht ist!
JUHU!
Also ich werde die naechsten paar Tage nicht ins Internet kommen, kann sein, dass es wieder 2 Wochen werden, weil ich weiss nicht wie verfuegbar das Internet in der naechsten Zeit sein wird. Fuer dieses wirklich schreckliche Internetcaffee musste ich einen 2 Stunden Ausflug unternehmen! RESPEKTIERT DAS! Hier meine Stimmung aufm Weg
:
Also und weil ich darauf noch gar nicht eingegangen bin, weil ich einfach nicht diese Stimmung hier erlebe:
Ich wuensche euch allen ein gesegnetes, froehliches, wunderbares, nie zu vergessendes Weihnachtsfest und einen "guten Rutsch" ins hoffentlich gesunde, erfolgreiche neue Jahr. *trief*
Gallery wird beim naechsten mal upgedatet!
Machts alle gut, geniesst die Weihnachtszeit, den Urlaub und das nicht schwitzen-muessen!
Euer Berichterstatter aus dem fernen Kolumbien
PS: Ich finds so super von euch dass ihr mir so viele emails schreibt, das naechste mal wenn ich Internet zur Verfuegung habe werde ich euch allen JEDE mail beantworten, wenn das in meiner Macht steht! Die Mails tun mir sehr gut und zeigen mir, dass ich ein zuhause habe und ein anderes Leben woanders! ![]()
PPS: An die die mir Fragen stellen von wegen dass sie so nen Trip auch machen wollen und was zu tun ist und wohin, das komm auch naechstes Mal (*mirvielvornehm*![]()
Von Panama nach Kolumbien remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Vielen Dank fuer alle lieben emails, ich beantworte sie so schnell ich kann =)
Gruesse aus Panama
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]]>ach ja und Bilder von Utila gibts hier.
oh, jetzt bin ich irgendwie nicht dazu gekommen das abzuschicken, es ist jetzt 2 Tage spaeter und ich ergreife die Gelegenheit, ueber diese 2 Tage zu schreiben ;-)
also ich hab mich breit schlagen lassen, einen Vulkan mit 3 anderen Jungs zu besteigen, die alle ganz lustig und cool sind.
ca 4-6 Stunden Aufstieg, ein bisschen anstrengend.. Also um 5 Uhr morgens raus, wir ham dann unsere Guides getroffen, ein bisschen komisch, ein 18 jaehriger Nicaraguaner(?), der ca aussieht wie 14 und eine etwas schmaechtige Amerikanerin.. Naja ich denk mir: die machen da ja oefters, wird wohl eher ein Problem fuer mich werden, da hoch zu kommen.
Nachdem wir dann oben angekommen sind (Bilder folgen, war schon faszinierend) ham wir unsere Zelte aufgeschlagen, weil wir die Nacht in dem aelteren, inaktiven, zweiten Krater verbringen wollten.
Nachdem wir Feuer gemacht hatten, fing der Nicaraguaner auf einmal an zu zittern, ich hab ihm meine Jacke gegeben weil ich mich der Kaelte da oben irgendwie besser zurecht komme. Er hat nicht aufgehoert zu Zittern, dann haben ihm alle ihre Pullover gegeben. Auf einmal hat er angefangen ganz schwer zu atmen und immer schneller, so hyperventiliert quasi und dazu hat er komische Geraeusche gemacht. Hat auf Fragen nicht reagiert und ist auf einmal zusammengebrochen..
Wir haben ihn dann in die stabile Seitenlage gebracht (Die andere ¨Fuehrerin¨ schien keine Ahnung davon zu haben), die andere Fuehrerin ist mit einem von uns zu irgendwelche Haeusern gelaufen, die angeblich auf der anderen Seite des Vulkans stehen. In der Nacht ist das ein bisschen scheisse, weil man sieht auch mit Taschenlampe quasi nix. Wir anderen wussten nicht was wir tun sollen, weil wir konnten den nicht nach unten schleppen, weil der Pfad fuer eine Person gemacht ist und wenn man nicht sicher auf den Beinen ist, kann man auch ma nen Abhang runterstuerzen. Einer von meinen Kollegen hat dann auf seinem Handy an einer bestimmen Stelle des Vulkans Netz gehabt (die Fuehrerin hatte nichmal Handy dabei) und hat den Notdienst angerufen. Die wollten irgendne Nummer von ihm haben, die er nicht hatte und dann hamse aufgelegt. Dann hat sie im Buero von ihrem Reisedingsda angerufen, die haben dann direkt 3 Leute mit 3 Pferden hochgeschickt..
Der zusammengebrochene, auf dem Boden zitternd liegende Eingeborene konnte inzwischen wieder sprechen und hat irgendwas von Allergie und gestochen geredet und ihm war sehr kalt (die Haende waren echt sehr sehr kalt)..
Naja irgendwie nach 2 Stunden gings ihm dann etwas besser, der hatte irgenbwie sein Medikament gegen irgendwelche Ameisen nicht dabei, und nach 4 Stunden ca ist seine Hilfe gekommen, er war am schlafen und die hams irgendwie geschafft den auf dem Pferd nach unten zu bekommen und dann ist er ins Krankenhaus oder so. Heute gings ihm wohl besser.
Sehr komisch..
Aber es geht noch weiter: wir wollten sowohl Sonnenaufgang am Morgen, als auch Lava in der Nacht sehen, deswegen ham wir ja da gezeltet. Wir ham nen Tag vorher gefragt, ob wir irgendwas mitnehmen sollen, Schlafsack oder so, aber die meinten: "nene, wir ham alles dabei, macht euch keine Sorgen"
naja dann wurds natuerlich echt richtig kalt mit starkem Wind und so.. Und wir hatten verdammt duenne Decken, durch die Zelte hat der Wind geweht und wir haben auf Weisung am Tag zuvor nur Pullover mitgenommen, sonst nix.. Naja ich war so fertig, dass ich trotzdem eingeschlafen bin und bin dann so nach 2 Stunden aufgewacht davon, dass ich vor Kaelte gezittert habe!
Den anderen gings nicht anders, wir ham dann 2 Stunden Morgengymnastik gemacht, von 2 bis 4, dann sind wir zu dem aktiven Krater aufgestiegen, ham fast gekotzt wegen dem ganzen Sulfat oder was es da an Gasen gibt (ich wollte kotzen, kam aber nichts, weil es fast nix zu essen gab, wegen der tollen Organisation
naja und wir ham halt kurz ueber den Kraterrand geschaut, weit unten gluehende Lava, ein Sound, man lauter, mal leiser, der nicht zu beschreiben ist, so zwischen Zischen und Donnergrollen, auf jedenfall unheimlich und beeindruckend und der schon beschriebene "Duft" ![]()
war auf jedenfall eindrucksvoll. Der Sonnenaufgang auf einem erkalteten Lavaberg hat dann ein bisschen entschaedigt, man haette es sogar geniessen koennen ohne Sturm und Kaelte.. hehe dann sind wir in Rekordzeit abgestiegen und jetzt bin ich im Internet, ihr seid also sehr nah bei den Geschehnissen ![]()
War doch ein bisschen mehr Abenteuer als erwartet.. Wir dachten echt dass der stirbt.. (Zitat: Jonas: "How is he going?" Freund: "I don´t know, he is not dead yet")
Voll krass..
Naja die Organisation war Quetzaltrekkers, die sammeln Geld fuer Strassenkinder, das find ich zwar gut aber die sollten schon ein bisschen was ausgeben fuer die Ausbildung ihrer Fuehrer..
Also, mir gehts gut, bin ein bisschen uebernaechtigt aber sonst alles prima.. =)
Was geht @ Cologne?
Gruesse aus Nicaragua
Utila - La Ceiba - Tegucigalpa - Nicaragua: Leon remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>PS: Ich hab das komments Feature NICHT disabled, ihr koennt also was schreiben! hehe
Honduras: Copan - La Ceiba - Bay Islands: Isla Utila remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>und ich war schon etwas verwundert als ich das in ner Kirche in Antigua sah:
Illuminati!!!
Die Kannadier & ich vor der Lava:
der naechtliche Himmel ueber dem Vulkan:
Lava in der Nacht:

Bewaffneter Raubueberfall?
Neee, das ist nur der Guide der uns da hochgebracht hat.. Man braucht eine Shotgun wenn man in der Naehe von Guatemala City ist, weil da zig Leute am Tag erschossen werden.. Mein Spanischlehrer hat mir gesagt dass man nachts in Guatemala am besten sogar ohne Schuhe rausgeht weil die einem sofort abgezogen werden.. Also in die Stadt will ich auf jedenfall nicht wenn es sich irgendwie vermeiden laesst..
und schaut euch diese bilder an: Antigua!
Gruesse aus dem fernen Westen =)
PS: Mails werden so schnell wie´s geht beantwortet!
Bilder von Antigua remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Antigua remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Ich hab mich gestern mit meinem Spanischlehrer (23 Jahre alt) ueber Maedels & so unterhalten, er kann seinen Wissensdurst ueber Deutschalnd und Europa gar nicht stillen.. Er hat mir erzaehlt, dass man hier keine Freundin haben darf, die einen anderen Glauben hat als man selbst (entweder beide katholisch oder beide evangelisch oder es geht eben nicht)
Er kann sich keine Kondome kaufen, weil das der Apotheker seiner Mutter sagen wuerde, und er muss Jungfrau sein bis zu seiner Heirat. (Der coole Jonas ueberreicht den armen Guatemaltek(?) natuerlich sofort 5 Kondome =))
Mit Spanisch komme ich gut vorran, es ist wichtig fuer mich dass ich Spanisch rede weil ich meistens nur englisch mit den Travellern rede. Aber es reicht jetzt immerhin schon fuer ein kleines Gespraech =)
Woa ich schreib viel zuviel, ihr werdet schon muede vom lesen und ich vom schreiben..
hier sind noch ein paar Bilder und Videos (updated teilweise):
Panajachel
Tulum
San Pedro
El Panchan
und noch eine kleine Anekdote zum Thema "wie finde ich was?"
Der gemeine Mexikaner und Guatemaltek reagiert folgendermassen auf die Frage "Wissen sie wo (z.b.) das Hostel soundso ist?"
Ein paar Sekunden nachdenken, dann mit bestimmten Gesichtsausdruck und freundlicher Miene: Das ist gaaaanz nah! einfach hier die Strasse hoch und hier und da und dann ist man schon da, ca 300 Meter"
Folgt man der Beschreibung kommt man irgendwo an, nur nicht da wo man hinwill. Fragt man einen anderen, erzaehlt dieser mit der gleichen Bestimmtheit einen komplett anderen weg. Man fragt also am besten 4-5 Leute, Da wo die meiste Uebereinstimmung war geht man hin und fragt aber am besten nochmal. 300 mexikanische Meter entsprechen ca 2 europaeischen Kilometern. 15 Mexikanische Minuten koennen auch ma 2-3 europaeische Stunden sein. Ahorita (deutsch: Sofort) ist eine unbestimmte Zeitangabe, das kann in Stunden oder Tagen sein. Damit nimmt man es nicht so ernst. Man kommt am besten immer puenktlich ne halbe Stunde verspaetet zum Bus damit man nicht allzu lange warten muss.. hehe
So. Genug fuer die naechste Zeit, ich lern jetzt Spanisch und esse ein bisschen komisches essen und schau mir vom Dach aus die Umgebung an.
Viel Spass euch allen und geniesst das Leben =)
Guatemala - Panajachel/San Pedro remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Ich habe vor 3 Tagen einen niederlaendischen Programmierer kennengelernt, der zum teil auch fuer m$ arbeitet und echt ein grandioses Wissen von ALLEM PC technischen hatte. Wir haben den ganzen Abend ueber "ausserst langweilige
" technische Themen geredet und es war herrlich. Dann hat der mir "das neue Buch" gezeigt. Es gibt davon nur 1000 auf der Welt. Das ist eine Art Bildschirm, der chemisch arbeitet, man braucht ein bisschen Strom um eine Seite darzustellen aber wenn die Seite da ist, braucht das "Buch" keinen Strom mehr. Also ist es aeussert energiersparend.. Er hat 750 Buecher darauf gespeichert und man kann sowohl in der Sonne als auch im Schatten prima lesen. Das Buch hat einen Knopf und wenn man in einer Wlan Area z.B. von einer Zeitung ist, drueckt man den Knopf und man hat die neueste Tageszeitung auf dem Buch.. Fantastisch! (aber noch alle in der beta phase).
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Ich bin jetzt in Guatemala und mach in San Pedro einen Spanischkurs..
Die Landschaft is so krass...5 vulkane um einen riesen See und ich mit perfektem Blick auf alles..
Ich lebe grade in ner armen Maya Familie, die eine der 12 noch uebriggebliebenen Maya-Sprachen spricht
ich kann leider keine bilder hochladen, weil die internet connection hier so lahm ist.. 2-3kb/s upload mit 4 leuten zu sharen suckt *ein bisschen*..
der Guatemalabericht folgt noch, es gibt lustige sachen zu berichten
Macht es alle gut und geniesst das leben in der Zivilisation
San Cristobal de las Casas remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Hasta luego
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]]>P.S.:
@Tasch: Danke fuer alles, ich hab deine CDs gestern am Strand gehoert, sind teilweise sehr passend zum Ambiente ![]()
falls mein Handz noch an ist kannst du mir bitte mal die nummer von "Phillip Beach" geben? das waer super.. wenn nicht is auch nicht so schlimm..
@iCule: wenn du mein e-plus schreiben findest dann schick das bitte nochmal an die Fax nummer.. und wenn nicht meld dich (tron666(at)t-online.de) und schreib mal bitte die mailaddy vom Rolf. Danke.
@alle, die mir das Buch geschenkt haben: VIELEN DANK!! =)
Cancun remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Bin gut angekommen remains copyright of the author cosmocrat, a member of the travel community Travellerspoint.
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