A Travellerspoint blog

Von Ecuador bis Peru, Lima

Ueber Guayaquil, Tumbes und Trujillo

overcast 28 °C

  • update: bisschen ueberarbeitet*

Buenas!
in Quito haben wir ein wunderbares Museum besucht! und zwar das Aequator Museum.. es gibt dort 2 Museen, ein ist etwas mehr offiziell, dafuer aber 100% Beschiss, weil die Aequatorlinie dort falsch vermessen wurde, von den bloeden Europaern. Die Indianer dort wussten schon lange vorher wo die wirkliche, magnetische Aequatorlinie ist. Dort haben wir dann super "Experimente" gemacht, die bewiesen haben, dass wir am wirklicen Aequator sind. Nicht zu vergessen die echten, schoenen Schrumpfkoepfe! (zu sehen hier).
Wir hatten dann aber nicht so viel Lust auf zu lange Ecuador und sind deswegen schnell nach Peru. Wir waren zwar auch fast nur in so Touri-Staedten, aber was soll man auch gross anderes machen in Ecuador? =)
Naja war auf jedenfall ganz nett, wir waren in so 2 Surfer Towns, Canoa is etwas ruhiger, da gehen eher die reisenden Maedchen hin um sich von den einheimischen Surferplayboys klarmachen zu lassen =) aber die Jungs sind ok!
Es gab da immer ein Lagerfeuer am Strand und die ´Locals´ haben getrunken und gesungen, sonst war eigentlich nicht viel los.
Wir haben dann in einem Restaurant einen Fischer kennengelernt und der hat uns eingeladen, mal mit ihm fischen zu gehen. Gesagt-getan, ausser Damian, man kennt ihn ja morgens =)
Also wir haben uns fischen vorgestellt mit Angelroute und so, aber man soll sich hier ja nichts vorstellen =)
Wir sind dann zu einem Fischkutter mit Schleppnetzen geschippert und kletterten waghalsig in den verrosteten Kutter, wo uns eine bierbaeuchige und nette Crew empfing:
die_crew.jpg
Nach 30 Minuten wurden dann die beiden Schleppnetze eingezogen und alles an Bord gekippt. Mit dabei waren: ein kleiner Hammerhai, Flundern, Krebse, unendlich viele (meist sehr, zu kleine Fische) und Tiere, die ich nicht kenne.
Und dann geht das schippern und aussortieren los, schauts euch an:

Diese ganzen Fische, die zu klein sind werden mit so Schaufelaehnlichen Sachen tot ins Meer gekippt, fuer Tierfreunde is das echt nichts..
Naja wir ham dann 2 Faenge miterlebt (alle 2 Stunden ziehen die die Netze wieder ein) und ham dann erstmal lecker Fisch an Land gegessen..
Das ganze Massaker kann man sich hier anschaun..
Dann gings weiter nach Montañita, eine Stadt eigens fuer Touristen!
Dort sind die Wellen dann was besser zum surfen, wir ham auch gesurft und nachdem ich meine 2. Welle direkt gestanden hab (also ich stand so 5 Sekunden auf dem Brett) hab ich mir den Arm verknackst und meine Surferkarriere war beendet. Damian fands auch nich so dolle, also hamwas sein gelassen und stattdessen ein bisschen am Strand rumgehangen, Leute kennengelernt und in einem Dormitorio (Schlafsaal) auf dem Dachboden mit so 25 anderen geschlafen. Das war eigentlich ganz nett =)
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Wir haben uns dann entschieden, dass wir nach Peru gehen weil es dort viele Sachen zu machen gibt und uns Ecuador zu touristisch war..
Wir haben in Guayaquil in einem der haesslichsten Hotels der Welt eine beschissene Nacht verbracht, Mosquitos, Klo stinkend und ohne Tuer usw, verdraengt =)
Dann gings ueber die etwas chaotische Grenze, der Bus hat uns rausgeschmissen und hat unser Gepaeck mitgenommen, hat aber dann spaeter auf uns gewartet, ist da wohl so die Praxis. Wir haben ein bisschen Dollar in Soles gewechselt, dabei wurden wir geschickt um 5 Dollar betrogen (der Busfahrer meinte, dass das die offizielle Wechselstube waer und so, sonst haette ich niemals Geld an der Grenze getauscht)
Naja egal, dafuer sind wir sonst heil angekommen =)
Von Tumbes gings dann im Nachtbus weiter nach Trujillo, wo wir uns eine alte, pre Inca Stadt angeschaut haben (Moche hiess die Kultur). Es gibt da so eine uralte, absolut verfallene Stadt in der Wueste, die grade so ein bisschen ausgegraben wird, aber es fehlt natuerlich das Geld. Also viel sieht man in Chan Chan nicht:
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Dafuer waren wir danach noch an dem Tempel des Mondes, eine Kultur, die noch vorher stattgefunden hat (so um 0 meine ich, Angaben wiedersprechen sich), und von dieser Kultur ist noch so einiges da: Bunte Bilder auf denen z.B. Zeremonien beschrieben sind. Und ich muss sagen: die Shamanen waren, was Gewalt und Drogen angeht, ganz gut dabei! Es gab z.b. eine Zeremonie, wo den Gefangenen der Kopf abgeschlagen wurde und dann haben die Shamanen ein Glas Blut von ihm getrunken (das Blut wurde vorher irgendwie gereinigt, ich hab die Fuehrerin nicht so gut verstanden) und mit dem Rest des Blutes wurde dann die Erde getraenkt. Und es gab alle moeglichen Drogenrituale, z.B. mit dem San San Pedro Kaktus, ein meskalinhaltiger Kaktus, der dort ganz gut waechst. Ein Typ meinte dann, er haette diesen Kaktus schonmal genommen und haette dabei Schlagen gesehen, bzw. sich so wie eine Schlange gefuehlt. Und man kann auch in fast allen Bildern eine Schlange sehen. (Schaut euch das an, wenns euch intressiert.)
Gemixt wurde dieser Drogentrip natuerlich auch mit dem ueberall angewandten Koks. Also die Jungs waren, was Drogen angeht, absolut in der heutigen Zeit!
Also am Abend gings dann direkt weiter (3. Tag ohne duschen =) nach Lima, weil wir wollen jetzt mal ein bisschen schneller reisen.
Heute morgen sind wir angekommen, und jetzt sitz ich im Internetcafe und schreib das. Mehr gibts eigentlich nicht =)
Die weitere Route wird sein: Erstmal weiter nach Suedperu, dann wieder ein bisschen weiter noerdlich nach Cuzco und zum Machu Picchu, dann Titikakasee und Bolivien.
So ist es geplant, mal sehen wie es kommt..
Alle Fotos gibts wie immer hier..
Ich gruesse alle die das hier lesen, der Damian natuerlich auch! (er hat grade beim pokern gewonnen, ach ne verloren)

Chao amigos!

Posted by cosmocrat 10:55 Archived in Peru Tagged backpacking Comments (1)

Suedkolumbien bis nach Quito, Ecuador

ueber Medellin, Bogota, Cali, Popayan, San Agustin, Pasto, Quito

overcast 20 °C


Hallo Freunde!
Da bin ich wieder! hehe
Tschuldigung dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber ich war halt in Medellin, in der Uni und hab Spanisch gelernt ziemlich lange, davon gibts nix besonderes zu erzaehlen, ausser dass ich jetzt *relativ gut* Spanisch kann juhu =)
Medellin war einfach wunderbar, wie ich dort von den Leuden aufgenommen wurde.. Wenn es dort meinen Studiengang gaebe wuerde ich mir ernsthaft ueberlegen, dort zu studieren..
Also, eine Neuigkeit: Mein alter Kumpane Damian hat sich spontan entschlossen, mich zu besuchen!
Deswegen hab ich dann nochn bisschen in Medellin gewartet und hab ihn dann am 18.4 in der Hauptstadt von Kolumbien, Bogota, abgeholt..
Dort hat er erstmal Tauben gefuettert:
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Wir sind dann erstmal ein paar Tage in Bogota geblieben, an 4 Tagen sind dort 3 Leude vom Hostel ueberfallen worden (imemr nur Geld und Kameras weg, nichts besonders Schlimmes), wir hatten jedoch Glueck und waren aber auch nicht so dumm, nachts alleine rumzulaufen..
Dann hab ich dem Di nochn bisschen Medellin gezeigt und er hat im Casino beim Pokern gut abgeraeumt =)
Tjo dann gings weiter nach Cali...
Jeder hat uns gesagt, dass es im Sueden von Kolumbien gefaehrlich ist, aber man hoert das eigentlich immer..
In Cali kams dann auch direkt zu einem Zwischenfall, den werde ich jedoch erst in Deutschland, oder ´mas tarde´ erzaehlen, dann kann ich auch erklaeren warum ich das jetzt nicht sage heheh (macht euch keine Sorgen, alles ist gut ;))
Naja dann warn wir halt nur eine Nacht in der Stadt, mussten nachts nochmal wegen essen raus, wir waren direkt im Rotlichviertel, angeblich das beste Viertel in der Stadt, was fuer ein Quatsch, ueberall Gestalten im Dunkel und bedrohliches Gefuehl.. Naja ist dann trotzdem nix passiert.
Also am naechsten Tag weiter nach Popayan, das war echt ne wunderschoene Stadt, absolut Kolonial, alle Haeuser weiss und im spanischen Stil. Aergert mich jetzt, dass wir keine Fotos davon gemacht haben..
Von dort sind wir dann Nach San Agustin, eine der bedeutensten archeologischen Staedten in Suedamerika.. Das meiste wurde vor 50-15 Jahren gefunden und ausgegraben, von der Kultur ist absolut nichts ueberliefert, sie ist schon vor der Ankunft der Spanier untergegangen, so 1100 nach Christus wurden die letzten Statuen gebaut. Der Fuehrer, der genauso ahnungslos war wie wir, meinte, dass die aeltesten Statuen 3000 vor Christus gebaut wurden, was ich jetzt jedoch nicht mehr glaube, weil im Internet ´nur´ was von vor 3000 Jahren steht.. Echt faszinierend.. Sie hatten eben einen krassen Totenkult, ihre KoenigInnen haben sie auf den hoechsten Bergen dort bestattet und auf einigen haben eben Ausgrabungen stattgefunden..
Man sieht immer eine Statue vor einem Grab, die soll sie vermutlich beschuetzen.. In den Graebern waren rote und gelbe Kreise gemalt und Schriftzeichen(?), die aber niemand versteht. Es ist so unerforscht!
Bei manchen Bergen sieht man, dass da noch mehr ist, (kleine Huegel auf der Bergspitze), aber die kolumbianische Regierung steckt da kein Geld rein, weil sie zuviele Ausgaben fuer den Krieg gegen die Guerilla hat. (Das Gebiet in dem wir waren wurde erst vor einem Jahr von den Soldaten zurueckerobert).
Die Landschaft dort ist absolut atemberaubend: Berge, Wasserfaelle, frische Luft, raetselhafte Skulpturen, unerschlossen irgendwie..
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Hier gibts Damian nochmal in gross vor der Landschaft..
Hier ist das Foto "Over The Rainbow" in gross..
Tjo wir haben aber nicht genuegend Geld mitgenommen und konnten deswegen nur 3 Tage bleiben..
Die Strecke nach Popayan zurueck ist nur 130 Kilometer.. wie lange braucht man in Deutschland dafuer? Also hier sinds 8 Stunden Horror-Schotterpiste mit Militaercheckpoints..
Von Popayan dann nach Pasto, das war mit Abstand die schoenste Busreise, die ich je gemacht habe.. Die Landschaft ist einfach so krass, ueber Berge mit einem unbeschreiblichen Ausblick:
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Hier nochmal in ein bisschen groesser..
Man hat dann schonmal ein bisschen Todesangst wenns eng wird auf der ungesicherten Strasse, nach einem Kilometer Fall waere man bestimmt tot, aber die Busfahrer sind ja geuebt und ich denke mir in solchen Momenten immer: "Die wollen ja auch ueberleben" hehe
Von Pasto gings dann direkt weiter zur kolumbianisch/ecuadorianischen Grenze wo es dann nochmal eine schoene Kirche zu bestaunen gab:
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Tjo, die Grenze schnell und ohne Probleme ueberquert, die 200 Kilo Koks hamse nicht gefunden.
Jetzt sind wir in Quito.. Zur Stadt kann ich bisher nur sagen, dass sie ueberfuellt ist mit Gringos wie uns, es wird gesoffen und es ist einfach anders als mein geliebtes Kolumbien, wo man noch relativ alleine ist. Dem Damian, dem moechtegern-Traveller (eigene Worte) gefaellts aber so gut wie den meisten anderen auch. Ich habs echt lieben gelernt, das travelln, wo nicht viele Traveller sind, wo es fast keine Touren gibt, wo man sich alles ein bisschen selbst organisieren muss, wo man darauf angewiesen ist, mit den Eingeboren zu sprechen und wo es immer unvorhergesehene Probleme gibt =)
Wir sind hier im ´neuen´ Stadtteil, es gibt ueberall Geschaefte und Bars etc. Da kann man direkt zur Zuelpicher Strasse gehen, die mir ja auch sehr gut gefaellt haha
Deswegen will ich nur 2-3 Tage hierbleiben, dann gehts mal woanders hin, lange bleib ich in Ecuador nicht, ich will nach Bolivien und Paraguay..

So das wars erstmal, jetzt mach ich aber wieder haeufiger Blogeintraege, jetzt erleb ich (wir) wieder was.. Also reinschaun lohnt sich hehe
hier sind noch die Links zu der Gallery, schaut euch die Bilder mal in gross an, ist echt geil:
San Agustin
Trip 2 Quito
Alle bilder gibts wie immer hier.
Macht euch nen schoen Tach. Jonas und Damian.

  • *UPDATE**

hier gibts noch ein paar nice videos wo man uns beim baden und aufm berg sehen kann hehe
Berg
Over the rainbow video
eiskalt duschen...

Posted by cosmocrat 15:48 Archived in Colombia Tagged backpacking Comments (0)

Medellín/Kolumbien

sunny 25 °C

  • update: die fotogallery war mal wieder down weil zuviele leude gleichzeitig zugegriffen haben, ich denke ich hab das problem geloest, scheiss vserver!*
  • update2: ich hatte mehrere bufferoverflows in /jonas/gehirn/wut weil die gallery einfach nicht mehr wollte, hab sie runtergeworfen und wieder neu aufgesetzt, ist aber noch nicht feddich, fehlen so einige bilder.. kommt aber bald..*
  • Happy Birthday to me, happy Birthday to me* =)

Ich bin am Leben und mir gehts prima =)
Hatte am 12. Januar Geburtstag und bin jetzt stolze 22 Jahre jung geworden! Mein Geburtstag war relativ schoen, zuerst reingefeiert, dann hat mich so ein alter Ami in ein feines Restaurant eingeladen, dann wieder rausgefeiert =)

Ich bin seit 2 Monaten in Medellín, die "Hauptstadt des ewigen Fruehlings" weil hier das ganze Jahr ueber Sommer ist, ich glaube das ganze Jahr ueber ist hier eine Durchschnittstemperatur zwischen 20 und 26 Grad.. herrlich!
Die Menschen hier moegen direkte Sonne genausowenig wie Regen. Bei Sonne wird z.B. ein Buch vors Gesicht gehalten und bei Regen traut sich echt keiner raus, wer draussen ist nimmt ein mini-Job von einem armen Kind, die einem anbieten, einen fuer 5 Cent z.B. zum naechsten Taxistand zu bringen..
Medellín ist weltweit eigentlich hauptsaechlich bekannt durch Pablo Escobar, den groessten Drogendealer aller Zeiten, (er ist aber schon lange tot)
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und das Medellín-Kartell.
Die Stadt hat sich jedoch absolut gewandelt, heute ist es super friedlich (naja zumindest da wo ich wohne)!

Direkt ums vorweg zu nehmen: Es gibt keine neuen Abenteuer :(
(Deswegen habe ich dieses mal auch jede Menge 'Multimedia' und Links eingebaut, auf die man auch mal clicken kann ;))
Ich habe mich entschlossen, mein Spanisch aufzubessern und deswegen gehe ich jetzt hier auf die Uni, hab ne Wohnung gemietet und nur noch Kolumbianer um mich rum.

Neulich war ich paragliden! Zuerst hat man einen guten Adrenalinkick wenn man anlaeuft und man quasi in den Abgrund rennt, dann ist nach 10 Sekunden der Boden schon 50 Meter unter einem.. Danach is es relativ gechillt, man sieht nur seine Beine waehrend man so 100-200 Meter ueber dem Boden durch die Luft segelt =)
(Man macht das natuerlich nicht alleine, da ist ein erfahrener 'Pilot' dabei)
Man sollte das allerdings nicht machen wenn grade Wolken aufziehen, wir haben das natuerlich gemacht und ich bin grade so ca 3 Minuten bevor der Landeplatz auf dem Berg im Nebel lag gelandet. Mein Kollege war nicht so schnell, die konnten nicht zurueck auf den Landeplatz und mussten dann in die Stadt segeln und haben dann auf einer Muellkippe eine Notlandung gemacht, es ist aber nichts passiert..
Also merke: Paragliden nur wenn die Sonne scheint!

Dann war ich noch auf einem Stierkampf.. Natuerlich ist das scheisse, dass die da einfach mal 6 Stiere quaelen und abschlachten, nur fuer die Unterhaltung des Volkes, aber ich wollte es einfach _einmal_ gesehen haben und ich kann euch sagen: Das ist ne krasse Atmosphaere! Das hat mich an diverse Filme, die von den Roemern handeln, erinnert, da ist sone Musik wie in den Filmen, mit Pauken und Trompeten..
Das ist hier im Februar an 6 Tagen, danach ham die Stiere wieder Ruhe.. Also wir sind in eine 'Abendvorstellung' gegangen, zuerst sind die Lichter ausgegangen und alle (ich schaetze ca 20 000 Leute) hatten Kerzen, sehr krasse Atmosphaere (leider alle Videos ohne sound :():

Dann kommen alle Torreros und Helfer wieder rein mit so roemischer Musik
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tjo und dann gehts los.. zuerst verletzten die den Stier am Nacken damit er aggressiv wird und machen dann ihre Show, zuerst stechen die diese Pfeile von einem Pferd aus in seinen Nacken:

dann machen sie das was alle schon kennen:
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ist eigentlich ganz eindrucksvoll und ziemlich mutig, auch wenn die Stiere nicht den intelligentesten Eindruck gemacht haben.. Hier nochmal ein Video:

Naja und dann kams wie es kommen musste, ein Stier hat einen Torrero voll erwischt und ist ueber ihn druebergetrampelt.. Haben nen Foto von kurz danach gemacht:
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Der wurde dann rausgetragen, hat ueberlebt..
Alle Fotos vom Stierkampf gibts hier.
Also insgesamt ein spektakulaeres Ereignis, fuer die Tierfreunde ist es schrecklich, ich finds auch nicht gut und wuerde es in Deutschland nicht haben wollen, aber hier gibt es das halt, es ist eine andere Kultur. Man akzeptiert, dass es hier eine relativ angesehen Sache ist, natuerlich nicht bei allen Kolumbianern (<50%), oder man laesst es sein, es aendert nichts.
Wir haben dann auf jedenfall noch sehr nette Leute kennengelernt
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und sind dann mit denen in die 'angesagteste' Disco hier gegangen (Mango). Oh man das war krass, da tanzen die ganze Zeit Maedels UND Jungs auf den Tischen, es ist kein Stripclub, wie es vielleicht aussehen mag.. Ausserdem gibts es dort Liliputaner, die auch Tanzen und Bier verkaufen und so..
Naja auf jedenfall ham wir krass Party gemacht (mit 'wir' mein ich Tom aus Irland und mich):
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hehe wenn das mal kein Party-Foto ist!
Alle (evtl. nicht ganz jugendfreien!) Fotos vom Mangos gibts HIER.

Medellín ist eine wunderschoene Stadt, klar gibts Armutsgebiete und Raub, aber wir wohnen hier in einer sehr schoenen Gegend, hier passiert eigentlich nichts, also macht euch keine Sorgen um mich..
Es ist in Kolumbien sowieso noch nicht viel passiert, zwei mal wurden Leute beklaut-raubt mit denen ich unterwegs war, aber wenn man Kreditkarte nicht dabei hat oder auch nicht alleine auf der Strasse unterwegs ist, hat man eigentlich keine Probleme.
Die Leute hier sind absolut nett, sowas hab ich bisher noch nicht erlebt, jeder probiert einem zu helfen.. Die (sowieso schon sehr netten) Kolumbianer sagen zu den Leuten in Medellín, dass sie besonders nett sind und irgendwie stimmt das auch..
Speziell in und Kolumbien und noch spezieller in Medellin gibt es die schoensten Maedchen/Frauen die ich bisher gesehen habe, und zwar jede zweite :P und das nicht weil die Stadt auch den Traveller Nickname `Silicon Valley´ hat :P
Silicon Valley deshalb, weil es hier so viele Brust-Vergroesserungs-Operationen gibt wie sonst glaube ich nirgendwo auf der Welt.
Wenn ein Maedchen 15 wird gibt es hier eine Riesenfete und das Maedchen darf sich etwas wuenschen, und das ist eben meistens eine Brust OP (wenns der Dad erlaubt). Also laufen hier viele Maedchen, fast noch im Kindesalter, mit riesigen Titten rum ;P

Noch etwas zu Deutschland:
Ich habe erst hier gemerkt, dass man froh sein kann, in Deutschland aufgewachsen zu sein. Das liegt daran, dass man in Deutschland viel viel ueberaus viel mehr Moeglichkeiten hat als wenn man hier in Lateinamerika aufgewachsen ist, in einer hier normalen normal (fuer deutsche Verhaeltnisse armen) Familie ist der weitere Lebensweg oftmals durch die Wurzeln 'predestiniert'.
Dann haben wir eine super Bildung (naja ok vielleicht nur wenn man auf Gymnasium oder vielleicht noch Realschule gegangen ist), im Vergleich zu vielen anderen Nationen, und da spreche ich jetzt nicht nur von den lateinamerikanischen Laendern, sondern auch von speziell von den USA (wobei hier auch, meines Erachtens, gezielte Manipulation in den deren Medien verantwortlich dafuer ist, dass ich schon oefters Sprueche gehoert habe wie: 'Ja also der Krieg im Irak war schon gerechtfertigt, der Saddam hatte ja Massenvernichtungswaffen'. Und sowas von Travellern, die immerhin mehr wissen sollten als der 'durchschnitts-Ami'. Wobei ich das ueberhaupt nicht als USA-Menschen feindlich meine, sondern sie koennen einfach nichts dafuer weil da irgendwas mit den (Boulevard-)Medien noch schlechter laeuft als bei uns, wo die schlechteste Zeitung von allen, die Bild, zwar die meistverkaufte Zeitung ist, aber ich glaube die Leute informieren sich in Deutschland (GROESSTENTEILS, HOFFENTLICH) auch irgendwo anders. Was die Fremdsprachen angeht auch von 'unseren Nachbarn', Franzosen (ich habe glaube ich einen unter 15 Franzosen kennengelernt der einigermassen Englisch sprechen konnte) und England (95% koennen nur englisch).
Und noch viel andere Sachen, die jetzt zu lange waeren um das aufzuschreiben.
Also, ich kann hoffentlich auch mal einfach sagen, ohne dass irgendjemandem ein Schauer ueber den Ruecken laufen muss: Ich finde Deutschland das beste Land (zumindest um aufzuwachsen)..
(Ach so, das ist natuerlich nur meine freie, persoenliche Meinung! ;) (juhu ich darf sie haben!))

Es gibt, wenn man reist, so viele Zufaelle, eigentlich fast gar nicht zu glauben.. Z.B. : Ich sass in der Wohnung und hab ein Buch gelesen als ploetzlich 3 Leute aus dem Hostel auftauchen, 2 davon kannte ich aus dem Hostel und einer kam mir bekannt vor. Es kommt oefters vor dass man Reisende wiedertrifft, aber meistens dann im selben Land.. Naja nach ca 5 Minuten Raetseln haben wir dann herausgefunden dass wir uns vor 4.5 Monaten in Mexiko kennengelernt haben und uns nun hier wiedersehen, nach _geschaetzten_ 8000-9000 Reisekilometern..
Aber ein anderer Zufall vor ca 3 Wochen war noch besser.. Bevor ich nach Mexico geflogen bin habe ich einen Blog von zwei Deutschen durchgelesen, die in Mexico und dann Guatemala unterwegs waren, ist meiner Meinung nach besser als mein Blog, (hier clicken falls interesse ;)).. Naja auf jedenfall sass ich dann neulich in einer Bar am Strand in einem kleinen Fischerdorf (Taganga bei Santa Marta) und bin mit einem Deutschen ins Gespraech gekommen und irgendwann hat sich dann herausgestellt dass er einer von den beiden ist.. haha Amerika ist klein.. =) (Seid gegruesst Jungs und meldet euch mal!)

(Geklauter Spruch am Rande:
"GOD IS DEAD" - NIETZSCHE
"NIETZSCHE IS DEAD" - GOD)

//Computer Stuff
Ich komme ja (leider?) nicht mehr so viel dazu, viel im Internet rumzuhaengen und zu lesen was so abgeht, aber dieses hier fand ich koestlich:
Das Studienverzeichnis ist eine Seite fuer Studenten wo man sich eintragen kann und dann findet man ganz viele andere Studenten und alte Bekannte und kann mit ihnen schreiben usw. In letzter Zeit wurde die Seite dann oefters gehackt und wurde dann ne Zeitlang vom Netz genommen um sie sicherer zu machen. Danach war sie wieder online, und einer der Inhaber/Manager oder wasauchimmer des Studienverzeichnis hat behauptet, dass sogar der Chaos Computer Club vergeblich versucht hat, die Seite zu hacken. Keine 24 Stunden spaeter war der Blog des Studivz gehackt und sah dann so aus!
Bitte schaut euch das an, so eine super Nachricht! Ich war jedenfall sehr amuesiert =)

Leude, es is der Wahnsinn: jeden 'Bericht' den ich schreibe lesen bis zu
5000 Leute! (Oder sehen sich die Seite an, sehen, dass ich zuviel schreibe und schliessen wieder lol)
Also das is auf jedenfall ne super Motivation weiter zu schreiben, auch wenn ich euch ein bisschen kritisieren muss: SCHREIBT COMMENTS! hehe
Komisch finde ich ein bisschen dass eigentlich kaum Leute meinen Blog lesen, die ich kenne, wie oft habe ich die Frage gehoert: "Bist du noch in Mexico?" -> nein verdammt ich bin schon seit ueber 4 Monaten nicht mehr da und hab danach noch 6 andere Laender kennengelernt ;)
(Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama und Kolumbien!), lest meinen Blog dann wisst ihr mehr! naja egal.

Ich glaube *leider* nicht, dass es in naechster Zeit groessere Aktionen/Abenteuer geben wird, weil ich hier echt erstmal gut Spanisch lernen will damit ich mich damit in Suedkolumbien, Peru und Bolivien gut verstaendigen kann.

Ich hab meine Gallery ma aktualisiert (die inzwischen uebrigens auch ganz gut besucht ist, die stats sind falsch) und zwar:
Den Segeltrip von Panama nach Kolumbien
Taganga und den Park Tayrona
Ciudad Perdida, hier gibts jetzt nochn paar schoene Indianer-Fotos!
Medellín
Demnaechst werd ich mal die Software von der Gallery updaten, dann kann da ganz viele Sachen machen (die aber sowieso niemand machen wird ;)) aufjedenfall geht sie dann ganz mit dem Trend von dem sogenannten Web 2.0.

Also Leude, ich bleib hier noch was und dann gehts wieder rund, in die Anden auf 5000 Meter so wie's aussieht, nach Peru und dann in das sagenumwitterte Bolivien ;)

Ich danke fuer Lesen und Interesse, naechstes mal gibts bestimmt was spannenderes hehe
Fuer diejenigen, die neu hier sind: Das sind die etwas intressanteren Sachen:
La Ciudad Perdida (auf englisch)
Von Panama nach Kolmbien mit nem Segelboot
Isla Utila/Bay Islands/Honduras und das Vulkanereignis in Leon/Nicaragua ;)

Hasta luego!

PS: COMMENTS????!!!!!!!!!!!!!!!
PPS: ich hatte jetzt 2 Wochen nen Laptop von nem Freund geliehen, der kommt morgen wieder und nimmt mit den wieder ab. D.h. ich bin jetzt wieder selten(er) online, vielleicht ist das aber auch ganz gut, ich bin direkt wieder total Informationsabhaengig und suechtig geworden, ich hab schon Angst vor morgen lol
PPPS: Mein Webspace wird knapp, ich hab nur noch 145 MB frei und das reicht nicht! Ist jemand so nett und spendabel und hat 10GB Space + shellzugriff fuer mich? Sonst muss ich Fotos loeschen :( Ich kann auch Werbung einbinden falls gewuenscht.. Waer super-nett..

Posted by cosmocrat 19:23 Archived in Colombia Tagged backpacking Comments (1)

La Ciudad Perdida

sunny 30 °C


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Hello dear reader,
this entry is going to be in english, because there are some non-german-speaking people who want to read this.. i hope my english skills are not too bad, and i hope you all speak english hehe =)

As i told you, i was going to visit the "Ciudad Perdida", a 'lost' city in the 'Sierra Nevada de Santa Marta'. It was built by indians, it is not known when. Our guide told us it was around the 11th to the 16th century. When the spains landed in colombia they brought many deseases with them and made the local indigens to slaves, they destroyed their culture and robbed their gold. But they never made it to the lost city because it's so deep in the jungle and (as the guide told us) the spains didn't like to walk and it's impossible to go there by horses.
So many locals decided to go to the 'Lost City', the indigens call it Teyuna. But the indigens from the coast brought the deseases from the spains, like fiber, to Teyuna and many people died because they had no medicine against this and their bodies were not used to something like this.
From the 5000-10000(?) people, who lived in this cultural and spiritual center, only about 30% survived. The survivers decided to go further up in the mountains and so Teyuna was left behind deserted.
Then they decided to split up into four different groups, now 3 of them are 'civilized' and one of them lives still with the traditions in the jungle. Their tribe is called Kogi (?).
the indigens use it now only as a spiritual center where they can hold the ceremonies.
Then, 1972 or 1973 some graverobbers found the city again by accident, after it was 'lost' for more than 350 years.
They were 5 people and when they went back to Santa Marta or Taganga they split into 5 different groups which all robbed the treasures in the city.
Of cause they had conflicts after a little while, people were killed, every group was hostile to each other. But it continued until 1975 when either the indigens called the nacional institute for archeology or they found out themselves, i don't really remember.
So after 1975 the official exclavations and discoveries started, but after a little while the indigens wanted them to stop, because for them this is a holy place where their grandfathers lived and they saw their cultural and spiritual treasures destroyed because for them it didn't really make a difference if there were graverobbers or official archeologists making exclavations. So after one or two years (?) they were no new discoveries any more. There are more than 200 old villages around which are only known by the indigens. And the city is much bigger than the part that one can see, most is hidden in the jungle now, there is no money and no will to restore these old parts...
It is possible to do this trip, because the indigens let the tourists in their area, because they get half of the money you have to pay for this trip & of cause because they are nice =)

It is a five to seven day trip through the jungle, we took the five days because we wanted to be 'recovered' from hike by new years eve :)
After a ~2 hour ride in a jeep we arrived in the last village before the jungle. It is impossible to reach this town by a normal car :)
Full of energy we started our trip, after half an hour we were in the 'real' jungle, it was about 30 degrees and MINIMUM 100% humidity :)
My shirt was completely wet after one hour and it never got dry again the next 5 days..

I don't know if i should, nor if it's legal here to tell all of the story, but i'am going to do this and i'll leave this online as long as i don't get any mails telling me to 'censor' this story.

So, after a *really* hard climb for the next hour we suddenly saw a coca field in the middle of the jungle, next to our path.. What can i say? this is colombia! :P
After one more hour or so we met some soldiers, they were chilling in the sun, cooking food, leaving their machine-guns around them without taking care too much of them :P
After a little chat, they asked me if i have some weed, because they wanted to smoke! But i had none..
Here is a photo =)
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Then we arrived in the first camp. There were like 5 houses and there were some rumors that there was a 'cocaine factory' close, a little bit further in the jungle :P
The guides told us, that we can see this if we pay 20.000 pesos, which is about ~9 Dollars. Of cause we wanted :P
The next day we stood up early and followed a young girl on a small path into the jungle. She is the daughter of the man who owns the 'fabric'. Then we arrived there, it was a place in the middle of the jungle, everywhere were bottles of chemicals and some tons, smelling after petroleum.
The guy who runs this was a friendly, 62 year old 'maestro de coca' as the guides told him. He allowed us to take pictures and he explained the whole progress 'how to make coca leafs to 90% coca paste'.
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He uses so much chemicals, i can't remember all this stuff, but i think you are not interested in this anyways, isn't it? :)
But it is impossible to use this paste, because the final step is missing, it is not allowed for him to make the actual powder out of it, because the substance one needs for it is also used by the paramilitaries to make bombs out of it, and so the military forbids this..? Something like this, i didn't understand it right.
It was a strange feeling, standing around in the jungle and there is an old guy explaining how to do this paste as if it was the most normal thing in the world :P
Anyways, after this 'excursion' we continued our hike, leaving fields like this behind:
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after 4 hours of walking we came to an indigen village, the houses were all made out of wood, we could only see women, they told us that the men were at a meeting, which takes place always at the end of the year and they discuss their problems together while they eat powder of coca leafs and sea shells.
The women have to produce this powder for them :P
The young girl is 16 years old and pregnant:
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Then the second night.. The sounds of the jungle are really nice, in the night they get louder and you lie there and listen.. nice feeling =)
The next day was 'the hard day' =)
8 river crossings like this:
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and after this 2000 steps upstairs to the city..
The nature was just amazing..
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After approx. 6 hours we finally arrived the top and i was a little bit disappointed because there were no buildings or anything, there were just circles like this:
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But i was to exhausted to think more about this, we went to bed early =)
The next day we went to explore the city a bit and our chef-guide, Wilson, explained us much about the culture of the indigens, he really knows well about this. I translated this into english with help of this dutch guy whose name i forgot :( (if you read this, please mail me if i understood everything right..)
So this is what i understood:

First of all, they kept their religion and cultures simply because they didn't belief what missioners told them. They have many gods, like the frog-god, the sun god, the god of the water and so on..
The mountain where the ciudad perdida is on is the heart of the world.
They are ruled by a shaman which knows everything about their culture, medicine, gods, ceremonies and so on. Surprisingly there are also women shamans which have less power than the men but are still shamans.
You can get a shaman if you were born when there was full moon. At the age of five a shaman was separated from his family and lived with the old, wise people from now on. He couldn't eat meat, milk, vegetable oil and many more things which i can't remember. Many children died and so they have more liberate rules nowadays :)
The shaman right now has two women, like every indigen man has.
For us this constellation is really strange: He married a woman and her daughter, whose husband has died. The woman shown him how to have sex and so on, then when the daughter is old enough, he has children with her! Men and women life in different houses on the same circle.
At the age of 15, women start to have children. After a child is born they wait 6 month to get pregnant again. This continues until there are not able to get any more children. They don't have sex for fun, they have sex to get children :)
The girls get married to men who are chosen by the girls parents.
Women have a harder life than men:
-They have to prepare the food and they are the last eating
-They can't wear shoes like the men do, because they get energy from the earth, the rocks which makes their bones strong, from the trees which has something to do with their hairs and they get good enery from the rivers for their blood.
-Women have less to say
-Women have to prepare the drug for the men, which consists of sea-shells- and dry coca leaves powder
It's a hard life for them.. But they also have the rule: if someone threats his wifes bad they get the sentence that they have to go into a house for a few days without food and water and after this they have to carry stones from the rive up to the city, which is 2000 high stairs while 20 men have to wipe him all the way up. And if one man doesn't wipe hard enough he gets the same sentence!
The same is if a wife sleeps with another man, then women have to do this..
The rules are very strict in this culture:
If a women has twins, she has to kill one of them because she can't take care of both of them, because she has to do a lot of work and she can't carry both of them on her bag while making e.g. a bag.. Men don't have to do anything with the raise of the children..
If you are too old and can't take care of yourself anymore you get killed because others can't take care of you because life is too hard..
If you rob or kill someone you get the dead sentence..
They belief in life after dead. They think you get reincarnated into animals. If you made everything right in your life you get reincarnated in a so called strong animal, which is e.g. a frog or a butterfly.
They are happy if someone dies because they think the life after dead is a better one than they had before. They are only sad when a child dies, because you have to do work after dead before you are reincarnated and small children can't do this..
In one way they are really far more modern than we are:
They consider themselves as the big brothers, while we are the small brothers. This means: They take care for the environment, for the jungle, their world while we pollute everything and can't keep the jungle like he is now. But they forgive us because we are the dumb small brothers...!
It's incredible stupid: Because the indigens found batteries in one of the rivers a little bit more up, no tourist can go to the other big city any more...
They think that we tourists take more care of the nature than our guides, but i couldn't see this sadly.. i found some trash in the jungle and i collected it while other threw it away without thinking. Here i really have to criticize *some* of us touris..
Nowadays because the Ciudad Perdida is visited by about 200-300 tourists a month in the high season, the indians can't hold their ceremonies uninterrupted any more, that is why they have a day in the year which they choose when no tourist is allowed to be in the city.
They have about 200 small villages in the jungle, most of them no stranger has ever seen..
If an indigen goes to a big city without permission they go there and kill him..
This is the house of the shaman, the houses of the city might looked like this:
IMG_0724.jpg

This is what i heard about their culture. It is very likely that i didn't understand everything right because my spanish is not good. So please forgive me if there is something missing or wrong. But i think this is better than most of the articles i've red in the internet..
I think that if you go to the ciudad, you should go with Wilson as guide, he really knows everything i asked him, he was there first at the age of 15!

It was a nice feeling for me to know that there were treasures around, undiscovered and hidden in the jungle. There were many stairs which you just can't climbed because they are covered with plants:
IMG_0729.jpg
only the indians know where they lead to..

Then we had the way back.. again 8 rivercrossings, 2000 steps, walking , sweating =) But i really enjoyed it =)
You have to have some energy to do this trip, i think it was one of the physical hardest things i've ever done in my life, but i'm a lazy city child :)
The way down was not that hard i think, the last day i looked like this =)
IMG_0779.jpg
(exhausted but happy) :)
When we came back to the civilisation i had the impression that everything was noisy and stressful, it's really strange after 'so long' only in the jungle.
I wrote this article in english because i hope it will educate, help more people and i hope i get one or two comments from people who did this trip with me.
I'm sorry for my english, i think is is my first long written text since i was in school =)
i can definitely recommend this trip, enjoy the walking, enjoy the nature, the sounds, the feeling, the culture, the histories and everything else, i did it so much!
One of the graverobbers still lives in a small village in the Tayrona park, i didn't have the time to visit him, but i heard that he likes to talk a lot, so if you talk to him, please let me know what he says =)
All the pictures which i did you can see here
If you have any suggestions, complains, additional information or anything, just make a comment please, you just have to click on 'subscribe on the right top corner of the page, under 'navigation'. (You won't get any spam because of this!)

I wonder if anyone read this entry to the end, i hope it was not too boring =)
Now i'm in Medellin, Colombia..
I like Colombia a lot!! It's not dangerous i think..
There are much more stories but i think you and me had enough for the next 2 or 3 weeks =)
Greetings to everywhere in the world,
Jonas

PS: i updated the photogallery, to see it click here!

PS: Marlis: thanks for the information about the islands..
i know that it's not very smart to go onto a boat like this, but if you are on a sailboat for the first time in your life and you ask the captain if everything is right with the security, and he answers yes..
and: i don't tell false stories here everything what i wrote down what i did is true. If i hear storys about something then i write down that i heard from it, not that i had this experience myself.
There are many people reading my blog, and with some of them i was traveling together and this is my self control not to exaggerate things (too much ;)), if you know what i mean.

See the itinerary of this trip, and details about each destination.

Posted by cosmocrat 23:19 Archived in Colombia Tagged backpacking Comments (1)

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